Im März befand ORD-Mitglied Rabbiner Jehoschua Ahrens, dass allein die Orthodoxie der wirkliche Partner der Christen im Religionsgespräch sein könne, und stellte das bald hundertjährige Engagement liberaler Juden im interreligiösen Dialog in Abrede. Unser Vorsitzender Rabbiner Andreas Nachama hat zusammen mit Rabbiner Walter Homolka die Quellen geprüft und stellt in seiner Replik auf Ahrens fest: Für orthodoxe Juden ist das Christentum durchaus weiterhin Götzendienst. Hier ist der Link zum aktuellen Artikel in der Herder Korrespondenz vom April 2021:
von Rabbinerin Elisa Klapheck, Vorsitzende der ARK
Das Bild der Kerubim, der zwei Engelsgestalten im Allerheiligsten des Tempels, wie sie in der Tora beschrieben und im Talmud erörtert werden, hat mich von jeher fasziniert. Sie stehen mit ihren Flügeln über der Lade mit den zwei...
Es gibt Geschichten, deren Botschaft so unmissverständlich klar zu sein scheint, dass sich Deutungen zu erübrigen scheinen. Eine solche Geschichte ist die des plötzlichen Abfalls der Israeliten in der Wüste und der Bau des Goldenen Kalbes. Die Geschichte steht im Wochenabschnitt des heutigen Schabbat, Ki Tissa, im zweiten Buch Mose, Kapitel 32.