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Zu den Stellungnahmen

Pressemitteilung (28.11.2022)

Die Vorgänge am Abraham Geiger Kolleg haben innerhalb der Allgemeinen Rabbinerkonferenz (ARK) zu heftigen Diskussionen geführt. Ergebnis waren zwei unterschiedliche Stellungnahmen vom Vorstand und von einigen Mitgliedern. Dass es dazu kam, wurde vonseiten des Vorstands bedauert. 

Auf der Sitzung der ARK vom 27./28. November 2022 gab es eine konstruktiv-kritische Diskussion, bei der unterschiedliche Sichtweisen zum Ausdruck kamen. Die ARK verurteilt die sexuellen Belästigungen, die am Abraham Geiger Kolleg stattgefunden haben und ist sich des Schmerzes der Betroffenen bewusst.

Trotz der Unterschiede sehen sich die Mitglieder der ARK darin einig, dass eine kontinuierliche liberale Rabbinatsausbildung in Deutschland gewährleistet sein muss. Nach den bisherigen Erfahrungen mit den problematischen Machststrukturen, fordern sie eine Neustrukturierung der Rabbinatsausbildung mit dem Ziel, dass Intransparenz, Machtmissbrauch und jede Form von anders geartetem Missbrauch verhindert wird. Grundvoraussetzung für eine Neustrukturierung ist die vollständige Übertragung der Eigentumsanteile an die zukünftig die Rabbinatsausbildung tragende Stiftung. Auch fordern sie die aktive Einbindung der Allgemeinen Rabbinerkonferenz bei der Ausgestaltung der neuen Satzung und Struktur sowie die spätere Teilhabe in der zu entstehenden Stiftung, damit die Trägerschaft der Rabbinatsausbildung auf pluralistische Füße gestellt wird. Die ARK sieht trotz der Konflikte dies als eine Chance für die nächste Phase der Rabbinatsausbildung in Deutschland.



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