hauptmotiv

Die Rabbiner und Rabbinerinnen der ARK sind:

Isak Aasvestad Dr. Salomon Almekias-Siegl Daniel Alter Jasmin Miriam Andriani Dr. Antje Yael Deusel Gesa Shira Ederberg Nils Jakob Ederberg Max Feldhake Alexander Grodensky Prof. Dr. Dr. h.c. Walter Homolka Esther Jonas-Märtin Yuriy Kadnykov Anita Kántor Dr. Daniel Katz Prof. Dr. Elisa Klapheck Prof. Dr. Birgit Elke Klein Dr. Tom Kučera Diane Tiferet Lakein Dr. Gábor Lengyel Alexander Lyskovoy David Maxa Prof. Dr. Andreas Nachama Alexander Nachama Dr. Moshe Navon Dr. Ulrike Offenberg Netanel Olhoeft Konstantin Pal Eli Reich Boris Ronis Dr. Walter Rothschild Adrian Michael Schell Jonah Sievers Tobias Jona Simon Andrew Aryeh Steiman Paul Strasko Alina Treiger Edward van Voolen Natalia Verzhbovska

 

Sichrono livracha

Dr. h.c. Tovia Ben-Chorin (1936-2022) Dr. h.c. Henry G. Brandt (1927-2022) Dr. h.c. William Wolff (1927-2020)

 

 

Die Rabbiner und Rabbinerinnen der ARK sind:

Rabbiner  Isak Aasvestad

Rabbiner Isak Aasvestad

Landesrabbiner des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden von Schleswig-Holstein
rabbiner.aasvestad@a-r-k.de

Isak Aasvestad wurde 1978 in Oslo geboren. Bevor er nach Deutschland zog, studierte er zunächst evangelische Theologie in Oslo. Vorübergehend lebte er auch in Schweden, wo er sein Studium an der Universität Uppsala mit einem Erasmus-Aufenthalt an der Universität Vilnius in Litauen und der Teilnahme am Programm von Paideia – The European Institute for Jewish Studies – in Stockholm verband.  Außerdem verbrachte er ein Jahr an der Conservative Yeshiva in Jerusalem. Nach seinem Rabbinatsstudium am Abraham Geiger Kolleg und seinem Masterabschluss in Jüdischer Theologie an der Universität Potsdam wurde er im September 2020 zum Rabbiner ordiniert und ist seitdem Landesrabbiner des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden von Schleswig-Holstein.

Sein Ordinationsspruch lautet: “Liebe die Menschen und bringe sie zur Tora”. (Pirke Awot 1,12) 

 

Rabbiner Dr. Salomon Almekias-Siegl

Rabbiner Dr. Salomon Almekias-Siegl

Landesrabbiner em. von Sachsen, Rabbiner der Israelitischen Kultusgemeinde Bamberg
rabbiner.almekias.siegl@a-r-k.de

Salomon Almekias-Siegl, geboren 1946 in Marrakesch, lebte ab 1950 in Israel und machte dort seinen Militärdienst. Er studierte zunächst an der Pädagogischen Hochschule von Sde Boker im Negev. Ab 1970 absolvierte er in London ein Studium der Chasanut. Almekias-Siegl arbeitete als Religionslehrer in verschiedenen Schulen in England und ab 1972 bei den in Berlin stationierten US-Streitkräften. Von 1974 an bekleidete er bis 1995 das Amt des Kantors und Religionslehrers in verschiedenen Gemeinden Deutschlands, unter anderem in Stuttgart, Köln und Berlin. Parallel dazu absolvierte er an der Jeschiwa Zuf-Devash in Jerusalem ein begleitendes Studium und erhielt dort 1994 die S‘micha als Rabbiner. Die folgenden drei Jahre war er als Rabbiner in den USA tätig.
Im Januar 1998 wurde Almekias-Siegl zum Landesrabbiner von Sachsen berufen und betreute bis 2012 die Gemeinden Leipzig, Dresden und Chemnitz. Im Juni 2003 verteidigte er an der Freien Universität Berlin seine Dissertation auf dem Gebiet des Chassidismus. Ab 2014 war er vorübergehend Rabbiner des Egalitären Minjan in Hamburg. Derzeit ist er Rabbiner der Israelitischen Kultusgemeinde Bamberg.
 

Rabbiner  Daniel Alter

Rabbiner Daniel Alter

Liberaler Landesrabbiner der Freien Hansestadt Hamburg
rabbiner.alter@a-r-k.de

Geboren 1959 in Nürnberg, aufgewachsen in Frankfurt am Main. Studium der Rechtswissenschaften in Frankfurt; Studium Judaistik und Pädagogik an der Hochschule für Jüdische Studien und der Universität in Heidelberg; Ausbildung zum Rabbiner durch das Abraham Geiger Kolleg in Potsdam; Ordination zum Rabbiner September 2006.

Daniel Alters beruflicher Werdegang führte ihn über die Position des Jewish "Religious Education Coordinator Frankfurt Jewish Military Community" zum Bundesjugendleiter der Zionistischen Jugend in Deutschland und Lehrer für Religion, Bibel und Jüdische Religionsphilosophie an der Jüdischen Oberschule in Berlin. Nach der Ordination zum Rabbiner war er zunächst Gemeinderabbiner in Oldenburg und Delmenhorst, danach wurde er Koordinator des SchazMaz Programms der Allgemeinen Rabbinerkonferenz und amtierender Rabbiner der Jüdischen Gemeinde Unna. Vorübergehend unterstützte er rabbinisch auch die Jüdische Gemeinde Beit Warszawa. Er hat das Jugendbuch „Prinzessin Sabbat“ herausgegeben. Ferner ist er Vorsitzender von Mercaz Deutschland und engagiert sich im interreligiösen Dialog mit Muslimen und Christen. Er ist Vater von zwei Töchtern.

2012 wurde Rabbiner Alter Opfer eines antisemitischen Angriffs auf offener Straße. Durch sein beeindruckendes Verhalten in der Öffentlichkeit wurde er mit dem von Hubert Burda Media verliehenen Bambi-Preis geehrt. Seit 2020 ist er Rabbiner der Liberalen Jüdischen Gemeinde Hamburg, der Nachfolgegemeinde des Israelitischen Tempelverbandes von 1817 (hebr. Kahal Beit Chaddasch). Seine Gemeinde gilt als die „Muttergemeinde“ des Liberalen Judentums im 19. Jahrhundert; die Synagogen in der Ersten-Brunnenstraße (1818) und später in der Poolstraße 11-14 (1844) waren neben Seesen, die ersten Reformsynagogen der Welt. Rabbiner Daniel Alter sieht seine Aufgabe auch besonders darin, ein lebendiges, tolerantes, erfahrbares und sichtbares, vielfältiges Judentum in Hamburg zu fördern. 

Rabbinerin  Jasmin Miriam Andriani

Rabbinerin Jasmin Miriam Andriani

Rabbinerin der Liberalen Jüdischen Gemeinde Etz Chaim in Hannover und der Jüdischen Gemeinde Göttingen
rabbinerin.andriani@a-r-k.de

Jasmin Andriani wurde 1983 in Tel Aviv geboren und lebt seit 1985 mit ihrer Familie in Berlin. Dort studierte sie Rechtswissenschaften und anschließend Jüdische Theologie in Potsdam. Ihre Rabbinatsausbildung machte sie am Abraham Geiger Kolleg und erhielt 2020 ihre Smicha (Ordination). Ihre Masterarbeit beschäftigte sich mit dem Dekalog in der Hebräischen Bibel und der Frühjüdischen Tradition. 

Rabbinerin Andrianis Forschungsschwerpunkt liegt auf dem Gebiet der Ethik. Ihre Interessen sind Archäologie, Geschichte, Politik, Kultur und Umwelt- und Artenschutz. Sie ist verheiratet und Mutter von zwei Töchtern. Sie liebt die Gemeindearbeit und plant eine Promotion.

 

Rabbinerin Dr. Antje Yael Deusel

Rabbinerin Dr. Antje Yael Deusel

Rabbinerin der Liberalen Jüdischen Gemeinde Mischkan ha-Tfila in Bamberg
rabbinerin.deusel@a-r-k.de

Antje Yael Deusel wurde 1960 in Nürnberg geboren. Nach dem Abitur studierte sie zunächst am Dolmetscher-Institut der Universität Heidelberg, später wechselte sie zum Studium der Humanmedizin an die Universität Erlangen-Nürnberg. Ihre Facharztspezialisierung in Urologie ergänzte sie durch eine Weiterqualifizierung in der Kinderurologie im Rahmen einer Fellowship am Hadassah University Hospital in Jerusalem-Ein Karem.
Nach langjähriger Tätigkeit im Vorstand der IKG Bamberg sowie in gemeindepolitischen Gremien auf Landesverbands- und Zentralratsebene absolvierte Deusel eine Rabbinerausbildung am Abraham Geiger Kolleg in Potsdam, mit Studienaufenthalten am Steinsaltz-Institut sowie am HUC in Jerusalem, zusammen mit der wissenschaftlichen Ausbildung zum MA in Jüdischen Studien an der Universität Potsdam. Die Ordination zur Rabbinerin erfolgte 2011. Ihre Abschlußarbeit zu den medizinischen und halachischen Aspekten der Brit Mila erschien 2012 im Herder Verlag unter dem Titel „Mein Bund, den ihr bewahren sollt“.
Antje Yael Deusel leitet als Rabbinerin die Liberale Jüdische Gemeinde Mischkan ha-Tfila in Bamberg und ist auch weiterhin als niedergelassene Urologin tätig. Sie ist Mitglied im Klinischen Ethikkomitee der Sozialstiftung Bamberg und hat zudem einen Lehrauftrag im Fach Judaistik an der Universität Bamberg inne. 2021 gab sie zusammen mit Rocco Thiede den Band “Reginas Erbinnen. Rabbinerinnen in Deutschland” im Verlag Hentrich&Hentrich heraus.

Rabbinerin  Gesa Shira Ederberg

Rabbinerin Gesa Shira Ederberg

Gemeinderabbinerin der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, zuständig für die Synagoge Oranienburger Straße
rabbinerin.ederberg@a-r-k.de

Gesa Ederberg wurde 1968 in Tübingen geboren. Sie studierte Physik und Judaistik und Evangelische Theologie in Tübingen, Bochum, Berlin, New York und Jerusalem. Nach einem Rabbinatsstudium am Schechter Institute in Jerusalem erhielt sie 2002 ihre Smicha (Ordination).
2002 gründete sie „Masorti e.V. – Verein zur Förderung der jüdischen Bildung und des jüdischen Lebens“ in Berlin, der u.a. Träger eines bilingualen Kindergartens in Berlin ist. 2018 gründete sie die „Jewish International School – Masorti Grundschule“ in Berlin. Von 2002 bis 2006 war sie Gemeinderabbinerin in Weiden in der Oberpfalz. Ederberg ist Autorin und Redakteurin verschiedener Publikationen, z.B. „Sympathie Magazin Judentum Verstehen“ (www.sympathiemagazin.de) und „Pluspunkt Deutsch“ für jüdische Zuwanderer (Cornelsen Verlag). Außerdem ist sie Vorstandsmitglied der internationalen „Rabbinical Assembly of Conservative/Masorti Rabbis“. Sie ist „Spiritual Advisor“ am Zacharias Frankel College zuständig und entwickelt mit muslimischen und christlichen Partnerinnen das Drei-Religionen-Kita-Haus in Berlin.
Gesa Shira Ederberg ist verheiratet und hat drei Kinder.

Rabbiner  Nils Jakob Ederberg

Rabbiner Nils Jakob Ederberg

Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der School of Jewish Theology an der Universität Potsdam.
rabbiner.ederberg@a-r-k.de

Nils Ederberg wurde 1967 in Hannover geboren. Er studierte Judaistik in Jerusalem und Berlin. Nach einem Rabbinatsstudium am Abraham Geiger Kolleg in Potsdam wurde er 2014 zum Rabbiner ordiniert.

An der Universität Potsdam unterrichtet er Hebräisch und Aramäisch und gibt Seminare in den Bereichen Halacha, Liturgie und moderner jüdischer Theologie. Regelmäßig veröffentlicht er Zeitungsartikel und Radiobeiträge zu jüdischen Themen und nimmt als Referent an Konferenzen und Seminaren zu Themen jüdischer Bildung und des interreligiösen Gesprächs teil. Gelegentlich ist er auch als Rabbiner in Gemeinden des deutschsprachigen Raums tätig. Fest verankert ist er als Beter aber in der Synagoge Oranienburgerstraße in Berlin.
Nils Ederberg ist verheiratet und hat drei Kinder.

 
Rabbiner  Max Feldhake

Rabbiner Max Feldhake

Rabbiner der Jüdischen Gemeinde Celle, Rabbiner des Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerks (ELES)
rabbiner.feldhake@a-r-k.de

Rabbiner Maximilian Feldhake ist Absolvent des Abraham Geiger Kolleg und Alumnus des Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerks (ELES). Der gebürtige Amerikaner ist 2012 nach Deutschland gekommen, um sich zum Rabbiner ausbilden zu lassen. Seit Anfang 2021 arbeitet er als Projektleiter des vom Auswärtigen Amt geförderte Jewish Future Forum. Dieses verbindet das Benno-Jacob-//Bertha-Pappenheim-Stipendienprogramm, welches Rabbinats- und Kantoratsstudierende fördert, mit dem neuen Global Jewish Leadership Stipendienprogramm. Letzteres lädt jüdische Studierende aus aller Welt zum Studium nach Deutschland ein und unterstützt sie in ihrer Entwicklung zu engagierten Führungspersönlichkeiten, um als starke, weltweit vernetzte jüdische Stimmen gehört zu werden.

Seit Dezember 2020 ist Feldhake Rabbiner der Jüdischen Gemeinde Celle.

 

Rabbiner  Alexander Grodensky

Rabbiner Alexander Grodensky

Liberaler Landesrabbiner des Großherzogtums Luxemburg
rabbiner.grodensky@a-r-k.de

Alexander Grodensky wurde 1983 in der tadschikischen Hauptstadt Duschanbe geboren und ist in Nord-Russland aufgewachsen. Er schloss zunächst Diplomstudien der Öffentlichen Verwaltung in St. Petersburg und der Wirtschaftswissenschaften in Wien ab. Vor dem Beginn seiner Rabbinerausbildung lernte er außerdem an verschiedenen Jeschiwot in Russland und Israel und war Fellow am Paideia – The European Institute for Jewish Studies in Stockholm. 2015 schloss Grodensky das Studium der Jüdischen Studien an der Universität Potsdam ab und erhielt seine Rabbinerordination durch das Abraham Geiger Kolleg. Seither ist er der liberale Landesrabbiner des Großherzogtums Luxemburg und betreut liberale Jüdinnen und Juden auch in Rheinland-Pfalz. Er ist Vorstandsmitglied der European Rabbinic Assembly. Seit 2022 ist er ebenfalls Oberrabbiner der Liberalen Jüdischen Gemeinde Slowenien. Grodensky is aktiv im interreligiösen Dialog und ist unter anderem ständiger Gast bei der Lutherischen Europäischen Kommission Kirche und Judentum. Ebenso begleitet Grodensky das Programm Dialogperspektiven: Religionen und Weltanschauungen im Gespräch seit dessen Auftakt im Herbst 2015 zuerst als Clergy in Residence und später als Berater. Grodensky ist verheiratet und hat mit seinem Ehemann in Luxemburg einen Sohn.

Rabbiner Prof. Dr. Dr. h.c. Walter Homolka

Rabbiner Prof. Dr. Dr. h.c. Walter Homolka

Derzeit ruhen die Ämter von Rabbiner Prof. Dr. Dr. h.c. Walter Homolka
rabbiner.homolka@a-r-k.de

Rektor des Abraham Geiger Kollegs und Universitätsprofessor für Jüdische Religionsphilosophie der Neuzeit, Schwerpunkt Denominationen und interreligiöser Dialog der Universität Potsdam.

Walter Homolka studierte Philosophie, Rabbinische und Jüdische Studien in München, London und Wales. 1992 wurde er am King’s College London mit einer Arbeit über Rabbiner Leo Baeck und den deutschen Protestantismus promoviert. 1997 wurde er auf Empfehlung des Leo Baeck College zum Rabbiner ordiniert. 2009 „Doctor of Humane Letters“ des Hebrew Union College New York. 2015 PhD über die jüdische Leben-Jesu-Forschung und ihre Auswirkungen auf den jüdisch-christlichen Dialog an der University of Wales Trinity St. David. 2022 Dr. h.c. des Landesrabbinerseminars Budapest. Homolka war Rabbiner der Liberalen Jüdischen Gemeinde München und Landesrabbiner des Landesverbandes der Israelitischen Kultusgemeinden von Niedersachsen. 2002 wurde er Rektor des Abraham Geiger Kollegs an der Universität Potsdam, des ersten Rabbinerseminars in Deutschland seit der Schoa. Homolka war Vizepräsident der European Union for Progressive Judaism und ist Mitglied des Executive Committee der World Union for Progressive Judaism. Er ist außerdem Vorsitzender der Leo Baeck Foundation und Leiter des Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerks. Zahlreiche Veröffentlichungen.

Rabbinerin  Esther Jonas-Märtin

Rabbinerin Esther Jonas-Märtin

Assoziiertes Mitglied der ARK, Vorsitzende von "Beth Etz Chaim. Lehrhaus-Gemeinschaft-Teilhabe e.V." in Leipzig
rabbinerin.jonas-maertin@a-r-k.de

Esther Jonas-Märtin, 1974 in Leipzig geboren, studierte Germanistik, Religionswissenschaften, Jüdische Studien und Moderne Geschichte an den Universitäten Leipzig und Potsdam. Ihre Magisterarbeit widmete sich „Israel“ im Werk der jiddischen Lyrikerin Malka Li. Zunächst arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin in einem interreligiös angelegten DFG-Projekt über „Jüdische Frauen in Deutschland nach 1945 zwischen Religion und Politik“. Die Arbeit wurde richtungsweisend für ihre Entscheidung, Rabbinerin zu werden. 2017 machte sie an der Ziegler School of Rabbinic Studies in Los Angeles ihren Master of Arts in Rabbinic Studies und erhielt zugleich ihre Smicha. Das Thema ihrer Abschlussarbeit war „Beyond Cain and Abel – The Individual Self and the Challenges of Community“. Zu ihren Veröffentlichungen gehören u.a.: „‘Höre Israel, wie ein Wasser quillt...‘. Das imaginäre Israel. Identität und Differenz in der Poesie von Malka Li“ (2006); „Jüdische Frauen, Organisationen und Bewegungen in Deutschland nach 1945“, in "Handbuch der Religionen" (2011). 

Rabbinerin Jonas-Märtin ist Mitglied der Rabbinical Assembly (Conservative/Masorti). Sie ist Initiatorin und Mitgründerin von "Beth Etz Chaim", einem jüdischen Lehrhaus in Leipzig, das für die Vermittlung jüdischen Wissens und jüdischer Werte, für Pluralismus sowie für die friedliche Koexistenz der Religionen und Weltanschauungen eintritt. - Webseite: www.etzchaim.de. Weiterhin engagiert sie sich im interreligiösen Dialog, u.a. als Bildungsreferentin bei der Eugen-Biser-Stiftung, und ist überdies Mitglied im Kuratorium der Leo Trepp Stiftung. Im Oktober 2021 erhielt Esther Jonas-Märtin die Friedensplakette "Schwerter zu Pflugscharen", die zur Würdigung jüdischer AufBrüche im Festjahr 1700 Jahre jüdische Geschichte auf deutschem Boden verliehen wurde.

Rabbiner  Yuriy Kadnykov

Rabbiner Yuriy Kadnykov

Landesrabbiner des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden in Mecklenburg-Vorpommern
rabbiner.kadnykov@a-r-k.de

Yuriy Kadnykov, geboren 1975 in Evpatoria auf der Krim (Ukraine), beteiligte sich ab Mitte der 1990-er Jahre aktiv am Wiederaufbau des religiösen jüdischen Lebens in seiner Heimatstadt. Im Jahr 2000 schickte ihn seine Gemeinde für eine zweijährige Weiterbildung zum Machon, dem Institut der World Union for Progressive Judaism in Moskau. In der Folge arbeitete er als Vertreter des liberalen Rabbiners in Sewastopol. 2003 kam Kadnykov nach Deutschland. Hier absolvierte am Abraham Geiger Kolleg eine Ausbildung zum Rabbiner und an der Universität Potsdam ein Magisterstudium in den Fächern Jüdische Studien, Religionswissenschaft, Literaturwissenschaft (Germanistik). Zwischenzeitlich studierte er auch in Jerusalem und erhielt 2010 für seine hervorragenden akademischen Leistungen den DAAD-Preis des Auslandsamtes der Universität Potsdam. In seiner mit Auszeichnung bewerteten Magisterarbeit zum Thema „Auslegungsgeschichte von Numeri 12 im Lichte der Bibelkritik“ hat Kadnykov die biblische Erzählung Ma’ase Miriam untersucht.
Der Schwerpunkt seiner Tätigkeit als Gemeinderabbiner sind die Kinder- und Jugendarbeit sowie die Integrationsarbeit. Rabbiner Kadnykov ist außerdem aktiv im interreligiösen Dialog. Sein Lebensmotto lautet: „Wer sich Verstand aneignet, liebt seine Seele, wer auf Einsicht hält, findet Gutes“ (Spr. 19:8).
Rabbinerin  Anita Kántor

Rabbinerin Anita Kántor

Rabbinerin der Synagogengemeinde Bet Haskala in Berlin, Dozentin am Jewish Theological Seminary in Budapest
rabbinerin.kantor@a-r-k.de

Anita Kántor wurde 1970 in Ungarn geboren. Sie studierte Judaistik und Hebräisch am Jewish Theological Seminary (JTS) in Budapest sowie der Universität Budapest, später an der Hebräischen Universität in Jerusalem. Zunächst erwarb sie einen Abschluss als Religionspädagogin. Ab 2014 studierte sie Jüdische Theologie an der Universität in Potsdam und wurde dort 2019 zur Rabbinerin ordiniert. Ihre Masterarbeit hat den Titel “Smelling the Tora. Odors in the Jewish Liturgy and Rabbinical Literature”. Rabbinerin Anita Kántor ist Mitbegründerin des Central European Beit Din. Sie pendelt zwischen Berlin und Budapest. In Berlin ist sie Rabbinerin der unabhängigen Synagogengemeinde Bet Haskala, in der sie die Lerngruppe Talmudnikim initiiert hat. In Budapest ist sie als Dozentin am JTS tätig mit den Schwerpunkten Vorbeten, Supervision und Coaching für Rabbintasstudierende. Außerdem ist sie Lektorin von "Das Große Ungarisch-Hebräisch Wörterbuch".

Rabbiner Dr. Daniel Katz

Rabbiner Dr. Daniel Katz

Freiberuflicher Rabbiner, Researcher am Martin-Buber-Institut für Judaistik der Universität zu Köln
rabbiner.katz@a-r-k.de

Der gebürtige New Yorker studierte Theologie und Musik in New York, Philadelphia und North Carolina. Im Jahre 2005 wurde er einer von sieben Gründungsmitgliedern der Allgemeinen Rabbinerkonferenz in Deutschland, wo er traditionelle sowie liberalere Gemeinden betreut hat und jüdische Musik und Liturgie unterrichtet. Er nimmt auch gerne an interreligiösem Dialog teil. Als Musikwissenschaftler und Historiker promovierte er über einen lateinischen Notationstraktat des 14. Jahrhunderts. Er forscht über wenig bekannte Quellen synagogaler Musik und liturgischer Aufführungspraxis im 18. und 19. Jahrhundert. Außerdem hat er als Komponist Heinrich Heines „Belsatzar“ und Passagen aus dem rabbinischen Schrifttum, sowie weltliche Lieder vertont. Zweimal hat er für seine Musikkompositionen den Arthur Einstein Memorial Prize des Jewish Theological Seminary in New York erhalten. Er war Fulbright-Stipendiat in Deutschland und Italien, und Stipendiat des Center for Jewish Studies an der Harvard University. Er ist aktuell Stipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft, die seine Forschung am Martin-Buber-Institut für Judaistik der Universität zu Köln unterstützt. Es handelt sich um eine Ausgabe, mit englischer Übersetzung und Kommentar, der hebräischen Biographie über Kantor Salomon, gennant Kashtan (1781-1829) von Dubno (heute in der Ukraine), die von seinem Sohn, dem Königsberger Kantor Hirsch Weintraub (1813-1881) verfasst und in 10 Folgen der hebräischen Zeitschrift Hamaggid im Jahre 1875 veröffentlicht wurde.

Rabbinerin Prof. Dr. Elisa Klapheck

Rabbinerin Prof. Dr. Elisa Klapheck

Rabbinerin der liberalen Synagoge Egalitärer Minjan in der Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main, Professorin für Jüdische Studien an der Universität Paderborn
rabbinerin.klapheck@a-r-k.de

Elisa Klapheck wurde 1962 in Düsseldorf geboren. Sie studierte Politologie, Rechtswissenschaft und Judaistik in Nijmegen, Hamburg und Berlin. Bis 1997 war sie Journalistin und Redakteurin, anschließend Pressesprecherin der Jüdischen Gemeinde zu Berlin. 2004 wurde sie durch das Aleph Rabbinic Program als Rabbinerin ordiniert.

Klapheck engagiert sich für eine Erneuerung der jüdischen Tradition in der Auseinandersetzung mit heutigen, gesellschaftspolitischen Fragestellungen. 1999 initiierte sie Bet Debora – eine historisch erstmalige Tagung europäischer Rabbinerinnen, Kantorinnen und rabbinisch gelehrter Frauen und Männer in Berlin. Nach einer vierjährigen Anstellung als Rabbinerin in der Amsterdamer Gemeinde Beit Ha’Chidush ist sie seit 2009 liberale Rabbinerin im Egalitären Minjan der Jüdischen Gemeinde Frankfurt a. M. Sie ist Mitglied der Rabbinerorganisationen Ohalah, der Reconstructionist Rabbinical Association (RRA) und der Rabbinerkonferenz von Liberal Judaism in Großbritannien. Klapheck verfasst regelmäßig rabbinisch-politische Kommentare für Zeitungen und Radiosender. Von ihr erschienen u.a. die Bücher "Fräulein Rabbiner Jonas - Kann die Frau das rabbinische Amt bekleiden?" (Hentrich & Hentrich, Teetz 1999) und „So bin ich Rabbinerin geworden. Jüdische Herausforderungen hier und jetzt“ (Herder, Freiburg 2005). 2012 promovierte Klapheck summa cum laude mit einer Dissertation über die jüdische Religionsphilosophin Margarete Susman. Sie gehört zu den Mitbegründern des Vereins "Torat HaKalkala  - Verein zur Förderung der angewandten jüdischen Wirtschafts und Sozialethik e.V." und ist seit Oktober 2016 Professorin für Jüdische Studien an der Universität Paderborn. 

2021 verlieh ihr Soroptimist International den Dr. Gabriele Strecker Preis.

Persönliche Website: www.elisa-klapheck.de

Rabbinerin Prof. Dr. Birgit Elke Klein

Rabbinerin Prof. Dr. Birgit Elke Klein

Professorin für die Geschichte des jüdischen Volkes an der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg
rabbinerin.klein@a-r-k.de

Birgit Elke Klein, geb. 1961 in Krefeld, studierte Judaistik, Theologie und Klassische Philologie u.a. in Jerusalem und Heidelberg. Nach ihrer Promotion 1998 folgten 2006 die Habilitation und Venia legendi in Judaistik an der Freien Universität Berlin. Im selben Jahr wurde sie Professorin für die Geschichte des jüdischen Volkes an der Hochschule für Jüdische Studien in Heidelberg. Nach einem Aufenthalt als Research Fellow am Katz Center of Advanced Judaic Studies an der University of Pennsylvania in Philadelphia studierte sie am Reconstructionist Rabbinical College (RRC) in Wyncote bei Philadelphia und wurde 2017 zur Rabbinerin ordiniert. 2016 verlieh ihr das RRC den Evelyn R. Mehlman Jewish Music Award und 2017 den Whizin Prize in Jewish Ethics.

Neben Forschungen und einer Vielzahl von Publikationen zur jüdischen Geschichte in Antike, Mittelalter und Neuzeit unter sozial- und geschlechtergeschichtlichen ebenso wie rechts-, wirtschafts-, religions- und mentalitätsgeschichtlichen Fragestellungen, u. a. zur Stellung der Frau im jüdischen Ehegüter- und Erbrecht, veröffentlichte sie “Quality of Life at End of Life. The Evolution of Key Concepts” (mit David A. Teutsch), Journal of Jewish Ethics 4,2 (2018), auf Deutsch in Stephan M. Probst (Hg.), Das Antlitz der Alten umschönen. Vom Umgang mit dem Älterwerden und dem Alter im Judentum (2019), sowie „Mit der Schrift streiten in einem feministischen Midrasch, oder: Mirjams Tagebuch über ihre sieben Tage des Ausschlusses aus dem Lager“, in Ute E. Eisen/ Dina El Omari/ Silke Petersen (Hgg.) Schrift im Streit – Jüdische, christliche und muslimische Perspektiven. Auf dem Weg zu einer interreligiösen Hermeneutik (2020).

Klein fungiert(e) als (Student) Rabbi und Kantorin in den USA, Deutschland, Frankreich und Curaçao und ist Mitglied in der Reconstructionist Rabbinical Association (RRA) sowie in judaistischen Berufsverbänden wie der World Union of Jewish Studies. Sie engagiert sich in feministischen Netzwerken und in interreligiösen (Forschungs-)Kontexten.

Persönliche Website: http://www.hfjs.eu/hochschule/dozenten/professoren/bklein.html

Rabbiner Dr. Tom Kučera

Rabbiner Dr. Tom Kučera

Rabbiner der liberalen jüdischen Gemeinde Beth Shalom in München.
rabbiner.kucera@a-r-k.de

Tom Kučera wurde in Zlín in Tschechien geboren. Er hat sein Studium der Biochemie in Tschechien und Deutschland mit Promotion abgeschlossen. Nach einem Forschungsaufenthalt in den USA ging er für zwei Jahre an das Institut Pardes in Jerusalem, wo er sich mit den rabbinischen Texten auseinandersetzte. Danach studierte er am Abraham Geiger Kolleg. Er schloss seine jüdischen Studien mit dem Magistergrad an der Universität Potsdam ab und wurde im September 2006 in der Dresdener Synagoge zum Rabbiner ordiniert. Diese Ordination war die erste in Deutschland seit der Schoa. Er amtiert seitdem in der liberalen jüdischen Gemeinde Beth Shalom in München.
Kučera publiziert regelmäßig zu medizinischen und naturwissenschaftlichen Themen aus jüdisch-spiritueller Sicht. Von ihm erschienen u.a. "Jüdische Spiritualität an den Grenzen des Lebensintervalls", in: "Spiritualität und Medizin", hg. v. E. Frick, T. Roser (2011); "Halacha, Aggada und Sterbehilfe", in: "Jüdische Positionen zur Sterbehilfe", hg. v. Elisa Klapheck (2016); "Das Konzept der Seele in der hebräischen Bibel und in der jüdischen Tradition", in: "Aspekte der Bibel : Themen, Figuren, Motive", hg. v. Hans-Joachim Simm (2017); "Die praktische Spiritualität – Meditation im Judentum", in: "Die Begleitung Kranker und Sterbender im Judentum", hg. v. Stephan Probst (2017); und "Der Umgang mit dem Tragischen - Zufall oder Vorsehung?", in: "Vom Umgang mit Verlust und Trauer im Judentum", hg. v. Stephan Probst (2018).
Rabbinerin  Diane Tiferet Lakein

Rabbinerin Diane Tiferet Lakein

Assoziiertes Mitglied der ARK
rabbinerin.lakein@a-r-k.de

Diane Tiferet Lakein wurde 1966 in San Francisco, Kalifornien geboren. Einen Teil ihrer Kindheit wuchs sie in Schweden auf. Sie begann ihr Studium an der Princeton University mit den Fächern Sinologie und Internationale Politik (B.A., magna cum laude), einschließlich eines zweijährigen Studienaufenthaltes in Beijing. Anschließend studierte sie Anthropologie und Women’s Studies an der University of Michigan, Ann Arbor (M.A.). 1994 kam sie aufgrund von Stipendien des DAAD und SSRC nach Berlin – und ist hier geblieben. In der Folge gründete sie eine Familie und engagierte sich in der liberaljüdischen Kölner Gemeinde Gesher LaMassoret, wo sie unter anderem Familiengottesdienste leitete. Ihre immer stärker empfundene rabbinische Berufung bewegte sie schließlich zu einem Studium im Aleph Rabbinic Program. Dort erhielt sie im Januar 2017 ihre Smicha. Parallel hatte sie Jewish Education am Hebrew College studiert und dies im Mai 2015 mit einem Master in jüdischer Religionspädagogik abgeschlossen.
Diane Tiferet Lakein war bis Ende 2019 Gemeinderabbinerin der liberalen Gemeinde Chawurah Gescher e.V. Freiburg sowie betreuende Rabbinerin der liberalen Gemeinde Migwan in Basel. Außerdem ist sie Mitglied der Rabbinerorganisation Ohalah. 

Rabbiner Dr. Gábor Lengyel

Rabbiner Dr. Gábor Lengyel

Senior Rabbiner in der Liberalen Jüdischen Gemeinde Etz Chaim in Hannover und Rabbiner in der Reformsynagoge in Hamburg
rabbiner.lengyel@a-r-k.de

Gábor Lengyel (Jitzchak Ben Baruch Mosche Ha’Levi) wurde 1941 als Sohn von Dr. Márton Lengyel, der mehr als 30 Jahre in den Führungsgremien des Zentralverbandes der Ungarischen Juden tätig war, in Budapest geboren. Mutter Janka, geborene Stern wurde Opfer der Schoa.

Gábor Lengyel lebte bis zu seinem 16. Lebensjahr in Budapest, Ende 1956 begann er ein neues Leben in Israel, wurde Techniker und diente der israelischen Armee in einer speziellen technischen Einheit. 1965-1972 studierte er als DAAD- und Friedrich-Ebert-Stipendiat an der TU Braunschweig und arbeitete danach in diversen Managementfunktionen international agierender Industrieunternehmen, zuletzt bei IBM.
Während seiner beruflichen Tätigkeiten war er 15 Jahre lang Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Braunschweig und stellv. Vorsitzender des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden in Niedersachsen. Unter seiner Federführung wurde 1983 das neue Gemeindezentrum in Braunschweig wieder aufgebaut. 1966 war er Mitbegründer der Deutsch-Israelischen Gesellschaft in Braunschweig und später der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Niedersachsen-Ost. Nach der Gründung der Liberalen Jüdischen Gemeinde in Hannover war er dort als Vorstandsmitglied für die religiösen Belange verantwortlich.

2003-2008 studierte Lengyel am 1877 gegründeten, heute noch existierenden neolog-konservativen Rabbinerseminar in Budapest und am Abraham Geiger Kolleg in Berlin. 2009 wurde er als Rabbiner ordiniert. 2011 erhielt er den Doktortitel mit einer Dissertation über die moderne Rabbinerausbildung in Deutschland und Ungarn zwischen 1854 und 1938. Neben seiner rabbinischen Tätigkeit ist er Lehrbeauftragter der Leibniz Universität in Hannover. Eine Auswahl seiner Predigten, Ansprachen und Vorträge erschien 2016 unter dem Titel "Betrachte nicht den Krug, sondern dessen Inhalt". Gábor Lengyel hat vier erwachsene Kinder und zwei Enkelkinder.

Rabbiner  Alexander Lyskovoy

Rabbiner Alexander Lyskovoy

Rabbiner des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden von Schleswig-Holstein
rabbiner.lyskovoy@a-r-k.de

Rabbiner Alexander Lyskovoy wurde 1954 in Rostov-on-Don, Russland, geboren. Nach seinem Studium am Leo-Baeck College in London, erhielt er 2003 seinen MA in Jüdische Studien sowie seine Ordination zum Rabbiner. In den Jahren 2003-2005 amtierte er als Rabbiner in St. Petersburg, Russland. 2005-2018 war er Landesrabbiner in Russland und Aw Bet Din (Vorsitzender des Rabbinatsgerichts) für die jüdischen Gemeinden der World Union for Progressive Judaism in Russland, der Ukraine und Weißrussland. Seit 2015 engagiert er sich in zahlreichen Lernprojekten für die Erwachsenen in den jüdischen Gemeinden in Deutschland.

Rabbiner  David Maxa

Rabbiner David Maxa

Assoziiertes Mitglied der ARK, Rabbiner der liberalen Jüdischen Gemeinde Ec chajim in Prag sowie zuständig für die Gemeinden in Liberec und Děčín, Sekretär des Central European Beit Din
rabbiner.maxa@a-r-k.de

David Maxa, geboren 1990 in Bratislava, wuchs in einer tschechisch-jüdischen Familie in Prag auf. Er studierte zunächst Religionswissenschaft und Judaistik an der Karls-Universität in Prag sowie der Universität Bayreuth, bevor er sich zu einem Rabbinatsstudium am Abraham Geiger Kolleg der Universität Potsdam entschied. In seiner mit Auszeichnung bewerteten Magisterarbeit zum Thema „The Role of God in the Story of Cain and Abel. A Jewish Theological Analysis“ beschäftigte er sich mit der Frage der Theodizee. Nach seiner Ordination 2020 kehrte er in seine Heimat zurück und ist dort in der Föderation der Jüdischen Gemeinden in der Tschechischen Republik zuständig für das liberale Judentum. Er arbeitet als Gemeinderabbiner in der liberalen Jüdischen Gemeinde Ec chajim in Prag, die er 2019 mitgründete, sowie in den jüdischen Gemeinden in Liberec und Děčín in Nordböhmen. Außerdem unterrichtet er in einem jüdischen Kindergarten der Lauder-Schule in Prag. Seit 2021 ist er Sekretär des Central European Beit Din. Maxa engagiert sich im interreligiösen Dialog und in der Prävention von Antisemitismus. Für dieses Engagement verlieh ihm der Rektor der Karls-Universität 2021 den Miroslav-Petrusek-Preis. Ehrenamtlich arbeitet er als Mitglied des redaktionellen Vorstandes der Stiftung Memorial Scrolls Trust (mit Sitz in London), die sich um die weltgrößte Sammlung der tschechischen Tora-Rollen kümmert.

Maxa ist stolz darauf mit Judita Bergmann, der Urgroßnichte des Philosophen Hugo Samuel Bergmann (1883–1975), verheiratet zu sein. Sie haben einen Sohn. Sein Lebensmotto lautet: „Frieden, Frieden dem Fernen und Nahen, spricht der Ewige.“ (Jesaja 57,19)

Persönliche Webseite: www.davidmaxa.com

Rabbiner Prof. Dr. Andreas Nachama

Rabbiner Prof. Dr. Andreas Nachama

Vorsitzender der Allgemeinen Rabbinerkonferenz, Rabbiner der Synagoge Sukkat Schalom der Jüdischen Gemeinde zu Berlin
rabbiner.nachama@a-r-k.de

Andreas Nachama wurde 1951 in Berlin geboren. Er studierte Geschichte und Judaistik an der Freien Universität Berlin (Master 1976; Promotion 1981). Während der Studienzeit bis 1994 arbeitete er nebenamtlich als Jewish Chaplin Assistent am Religionszentrum der US-Streitkräfte in Berlin. Ab 1980 war er als Kurator kulturhistorischer Ausstellungen wie „Jüdische Lebenswelten“ (1992), „Reise nach Jerusalem“ (1996) sowie seit Ende der 1980er Jahre leitend für die Stiftung „Topographie des Terrors“ bis 2019 (Ruhestand) tätig. 
Rabbiner Nachama ist im Jahr 2000 durch das Aleph Rabbinic Program ordiniert worden. Bereits seit 1999 amtiert er in der Synagoge Sukkat Schalom der Jüdischen Gemeinde zu Berlin. Parallel wirkte er von 2005 bis 2015 als Gründungsdekan und Professor am Institut für Holocaust Studies des Touro College Berlin/New York. Außerdem ist er im jüdisch-christlichen Dialog engagiert und seit 2016 jüdischer Präsident des Deutschen Koordinierungsrates der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit. Seit 2015 ist er als Nachfolger von Rabbiner Tuvia Ben-Chorin s“l Rabbiner im Präsidium des House of One in Berlin. Im Februar 2019 wurde er zum Vorsitzenden der Allgemeinen Rabbinerkonferenz Deutschland gewählt und 2022 in seinem Amt bestätigt..

Nachama hat zahlreiche Publikationen zu historischen und jüdischen Fragestellungen vorgelegt, bisher zuletzt "Basiswissen Judentum" (mit Rabbiner Prof. Dr. Walter Homolka) sowie ein vierbändiges "Jüdisches Gebetbuch" mit synchroner Transkription und Übersetzung (zusammen mit Rabbiner Jonah Sievers). Außerdem 2016 "Das Hohelied" (zusammen mit Pfarrerin Marion Gardei) und die Pessach Haggada (= Jüdische Merkbücher Bd. 4). Aktuelle Publikation: “12 Jahre – 3 Monate – 8 Tage. Andreas Nachama über die Zeit des Nationalsozialismus”, Leipzig 2021. Im September 2019 wurde Rabbiner Prof. Dr. Andreas Nachama die Moses-Mendelssohn-Medaille verliehen.

Rabbiner  Alexander Nachama

Rabbiner Alexander Nachama

Landesrabbiner der Jüdischen Landesgemeinde Thüringen
rabbiner.alexander.nachama@a-r-k.de

Alexander Nachama, geboren 1983 in Frankfurt am Main, erhielt im Februar 2005 von Rabbiner Zalman Schachter-Shalomi, dem Gründer der Rabbiner- und Kantorenschule "Aleph", eine Urkunde als Kantor. 2008 erhielt er einen Bachelor in Judaistik (Freie Universität Berlin), 2013 einen Master (Universität Potsdam). Ab 2007 absolvierte er eine Ausbildung am Abraham Geiger Kolleg mit Studienaufenthalten in Israel, unter anderem am Steinsaltz-Institut in Jerusalem. In seiner Masterarbeit beschäftige er sich mit dem Anzünden der Schabbatkerzen (Hadlakat Nerot). 2013 wurde er vom Abraham Geiger Kolleg zum Rabbiner ordiniert.
1998-2011 amtierte Nachama zunächst als ehrenamtlicher Vorbeter, später als Kantor in der Jüdischen Gemeinde zu Berlin (Synagogen Hüttenweg und Herbartstraße). In den Jahren 2012-2018 war er Gemeinderabbiner der Jüdischen Gemeinde zu Dresden.
Rabbiner Dr. Moshe Navon

Rabbiner Dr. Moshe Navon

Rabbiner der jüdischen Gemeinde Bad Pyrmont
rabbiner.navon@a-r-k.de

Mosche Navon wurde im Jahre 1954 in Sibirien geboren. 1977 absolvierte er in Leningrad ein Studium der Industrieelektronik. Nach dem Umzug nach Israel heiratete er 1994 Miriam Bat Jossef. Er hat vier Söhne. Navon erhielt im Jahre 2002 von der Jerusalemer Universität den Doktortitel in Bibelwissenschaft. Gleichzeitig studierte er an angesehenen religiösen Lehranstalten, darunter dem orthodoxen Institut Machon Schalom Hartman und dem Hebrew Union College (HUC). 2007 bekam er die S'micha. Moshe Navon engagierte sich intensiv für die Wiedereinrichtung des Lehrstuhls der Judaistik an der Moskauer Staatsuniversität sowie für die Schaffung und Entwicklung jüdischer Gemeinden in Israel und den GUS-Staaten und Deutschland. Er arbeitete in internationalen jüdischen Bildungsprojekten und unterrichtete an den Universitäten Israels, den GUS-Staaten und Deutschland. Aufgrund seiner langjährigen Erfahrung bei der Wiederherstellung des russischsprachigen jüdischen Gemeindelebens kam er in Kontakt mit jüdischen Gemeinden in Deutschland. Bis 2020 war er Landesrabbiner der Liberalen Jüdischen Gemeinde Hamburg. Jetzt amtiert er als Gemeinderabbiner der Liberalen Jüdischen Gemeinde Bad Pyrmont.

Rabbinerin Dr. Ulrike Offenberg

Rabbinerin Dr. Ulrike Offenberg

Rabbinerin der Jüdischen Gemeinde Hameln
rabbinerin.offenberg@a-r-k.de

Ulrike Offenberg wurde in Berlin geboren und arbeitet als Historikerin und Rabbinerin. Ihre Dissertation befasste sich mit der Geschichte und der politischen Funktion der jüdischen Gemeinden in der DDR. Anschließend lehrte sie an der Freien Universität Berlin und arbeitete im Archiv der Stiftung Akademie der Künste Berlin. 2015 schloss sie das Masterstudium "Jüdische Geschichte, Religion, Kultur" an der Universität Potsdam mit Auszeichnung ab. Das am Abraham-Geiger-Kolleg begonnene Rabbinatsstudium setzte sie 2013-2016 an der Conservative Yeshiva und im israelischen Studiengang des Hebrew Union College in Jerusalem fort. Gleichzeitig schloss sie am HUC ein Zusatzstudium in "Bibliotherapia Talmudit" ab, die sich mit Aspekten der Seelsorge und der Gruppendynamik im Rahmen des Studiums von Texten der jüdischen Tradition auseinandersetzt. 2016 wurde sie vom HUC in Jerusalem zur Rabbinerin ordiniert.
 
Sie engagiert sich in Bet Debora, dem Netzwerk europäischer Rabbinerinnen, Kantorinnen, Künstlerinnen und Wissenschaftlerinnen, das sich der Erneuerung des jüdischen Lebens aus feministischer Perspektive widmet. Ulrike Offenberg ist aktives Mitglied der "Women of the Wall", die für pluralistische Formen des Gebets und der Präsenz von Frauen an der Kotel eintreten. Sie engagiert sich im interreligiösen Gespräch und nimmt zu Fragen von Religion und Gesellschaft Stellung. 2016 trat sie die Nachfolge von Rabbinerin Irit Shillor als Gemeinderabbinerin in Hameln an.

Foto Debbi Cooper

Rabbinerin Netanel Olhoeft


rabbiner.olhoeft@a-r-k.de

Rabbiner  Konstantin Pal

Rabbiner Konstantin Pal

Koordinator des SchazMaz-Programms der Allgemeinen Rabbinerkonferenz
rabbiner.pal@a-r-k.de

Konstantin Pal wurde 1979 in Moskau geboren. 1989 emigrierte seine Familie nach West-Berlin. Er studierte Jüdische Studien, Religionswissenschaften und Slawistik an der Universität Potsdam, parallel dazu machte er eine Ausbildung zum Rabbiner am Abraham Geiger Kolleg und absolvierte Studienaufenthalte in Israel am Hebrew Union College, Pardes Institute und Steinsaltz Institute. 2010 wurde er am Abraham Geiger Kolleg zum Rabbiner ordiniert. Nach der Ordination war er bis Mai 2014 als Landesrabbiner der Jüdischen Landesgemeinde Thüringen. Derzeit koordiniert er das SchazMaz-Programm der ARK und betreut die Unabhängige Synagogengemeinde Beit Haskala Berlin.

Persönliche Homepage: http://www.facebook.com/rabbiner.pal
Rabbiner  Eli Reich

Rabbiner Eli Reich

Dozent am Abraham Geiger Kolleg an der Universität Potsdam
rabbiner.reich@a-r-k.de

Eli Reich wurde 2015 vom Abraham Geiger Kolleg ordiniert, außerdem machte er einen M.A. in jüdischer Theologie an der School of Jewish Theology der Universität Potsdam. Reich wuchs in einer jüdischen Familie in Göteborg (Schweden) auf. Einen Teil seiner Schulzeit verbrachte er auch an einer religiösen Schule in Israel. Dort studierte er im Anschluss Hebräische Bibel und jüdische Philosophie an der Bar Ilan Universität. Weitere akademische Studien in Bibel, rabbinischer Literatur und der Geschichte der Religionen folgten am Jewish Theological Seminary (New York) sowie an verschiedenen Universitäten in den USA und Israel. Vor seinem Rabbinatsstudium unterrichtete Reich an nordamerikanischen Universitäten. Während er der Fakultät der Religionswissenschaften (Religious Studies) der Pittsburgh University angehörte, amtierte er parallel fünf Jahre als Rabbiner in der Beth Israel Synagogue in Indiana, PA.
Derzeit lehrt er an der School of Jewish Theologoy in Potsdam mit den Schwerpunkten Midrasch, rabbinische Literatur, Rabbi Nachman von Bratslaw und Rabbi Araham Isaak Kook. Reich spricht und schreibt fließend Schwedisch, Hebräisch und Englisch, hat Basis-Kenntnisse in Deutsch, außerdem versteht er Dänisch, Norwegisch und Jiddisch. Er ist verheiratet mit der Religionshistorikerin Dr. Tamar Reich und hat mit ihr zwei Kinder.
Rabbiner  Boris Ronis

Rabbiner Boris Ronis

Rabbiner in der Jüdischen Gemeinde zu Berlin
rabbiner.ronis@a-r-k.de

Boris Ronis wurde 1975 in Czernowitz, der heutigen Ukraine geboren. 1980 emigrierte er mit seiner Familie nach Berlin/West. Er absolvierte eine Ausbildung zum Sozialversicherungsfachangestellten, bevor er ein Studium an der Universität Potsdam begann. Dort studierte er Jüdische Studien, Religionswissenschaften und Russistik (Slawistik). Parallel machte er eine Ausbildung zum Rabbiner am Abraham Geiger Kolleg. Einen Teil seiner Ausbildung verbrachte er in Jerusalem am Pardes Institut, am Steinsaltz Institut und am Hebrew Union College. 2010 schloss er seine Studiengänge erfolgreich ab.

Rabbiner Dr. Walter Rothschild

Rabbiner Dr. Walter Rothschild

Freiberuflicher Rabbiner in mehreren Gemeinden
rabbiner.rothschild@a-r-k.de

Walter Rothschild wurde 1954 in Bradford, England geboren. Er erhielt seine Smicha 1984 am Leo Baeck College in London und bezeichnet sich gern als "Dienstältester" der nicht-orthodoxen Rabbiner in Deutschland. Als Rabbiner hat er in England, Österreich, Kroatien, Aruba (niederländische Antillen) und Polen gearbeitet. Außerdem war er tätig in u.a. Berlin, München, Köln, Freiburg i. Brsg. sowie als Landesrabbiner von Schleswig-Holstein und als Vorstandsmitglied der Union progressiver Juden in Deutschlang (UpJD). Als Rentner ist er weiterhin freiberuflich tätig, vor allem in Freiburg und Stuttgart.

Rabbiner Rothschild ist Autor von u.a. "Der Honig und der Stachel" (Gütersloh), das allen am Judentum und an einer Konversion Interessierten empfohlen wird, außerdem von "99 Fragen zum Judentum"; eine persönliche Biographie über "Rabbiner Dr. Erich Bienheim" (Hentrich&Hentrich) sowie "Tales from the Rabbi's Desk" Bände 1-4 (Amazon & Kindle).

Rabbiner  Adrian Michael Schell

Rabbiner Adrian Michael Schell

Assoziiertes Mitglied der ARK, Rabbiner der Jüdischen Reformgemeinde in Wimbledon, London (UK)
rabbiner.schell@a-r-k.de

Geboren in Frankfurt am Main, wuchs er im Rhein-Main-Gebiet auf. Nach der Schule begann er eine Ausbildung zum Sortimentsbuchhändler in München. Sein Studium zum Rabbiner hat er am Abraham Geiger Kolleg in Potsdam und an der Universität in Potsdam absolviert. Hier erwarb er einen Bachelor in Jüdische Studien und Religionswissenschaften sowie einen Master in Jüdische Studien. Seine Abschlussarbeiten behandelten das Thema Adoption von Kindern im jüdischen Kontext.
Im April 2013 wurde Adrian Michael Schell in Erfurt zum Rabbiner ordiniert. Neben seiner hauptamtlichen Tätigkeit als Jugendleiter der Union progressiver Juden in Deutschland betreute er bis Ende 2014 rabbinisch die jüdische Gemeinde in Hameln. Er ist Gründungsmitglied von arzenu Deutschland und Hillel Deutschland. In der Zeit 2014-2020 war er als Senior-Rabbi der Gemeinde Bet David in Johannesburg/Südafrika tätig.

Seit November 2020 ist Rabbiner Schell Gemeinderabbiner der Wimbledon and District Reform Jewish Congregation in London. Er ist Vorstandsmitglied der EUPJ Rabbinic Assembly, the Association of Progressive Rabbis in Europe, und gehört sowohl der britischen Reform Rabbinerkonferenz als auch der Central Conference of American Rabbis (CCAR) an. Außerdem ist er assoziiertes Mitglied der ARK.
 
Persönliche Homepage:  https://www.facebook.com/RabbiAdrianSchell

Rabbiner  Jonah Sievers

Rabbiner Jonah Sievers

Gemeinderabbiner in der Jüdischen Gemeinde zu Berlin
rabbiner.sievers@a-r-k.de

Jonah Sievers wurde 1971 in Hannover geboren. Er studierte zuerst Wirtschaftswissenschaften in Hannover und Oldenburg. 1996-1997 verbrachte er ein Studienjahr an der Hochschule für Jüdische Studien in Heidelberg, bevor er 1997 sein Rabbinatsstudium am Leo Baeck College in London aufnahm. Dort wurde er 2002 ordiniert und arbeitete von da an bis 2015 als Gemeinderabbiner in Braunschweig. In den Jahren  2008-2015 amtierte er zusätzlich als Landesrabbiner in Niedersachsen. Seit 2015 ist er Gemeinderabbiner der Jüdischen Gemeinde zu Berlin und amtiert vornehmlich in der Synagoge Pestalozzistrasse.
Jonah Sievers Hauptintressengebiete sind Halacha, Geschichte und Liturgie. Zusammen mit Rabbiner Dr. Andreas Nachama gibt er einen liberalen Siddur und Machsor heraus.
Rabbiner  Tobias Jona Simon

Rabbiner Tobias Jona Simon

Rabbiner des Landesverbandes der Jüdischen Gemeinden von Niedersachen
rabbiner.simon@a-r-k.de

Tobias Jona Simon wurde 1978 in Bielefeld geboren und wuchs auf Gran Canaria und in Westfalen auf. Er studierte Jüdische Studien und Romanistik an der Universität Bielefeld und der Universidad de Sevilla, bevor er 2005 seine rabbinischen Studien am Abraham Geiger Kolleg in Potsdam aufnahm. Sein Israel-Jahr absolvierte er am Merkas Steinsaltz in Jerusalem. In seiner Magisterarbeit zum Thema »Kri’a – das Kleiderzerreißen im Trauerfall« hat sich Simon mit der Herkunft und Entwicklung des einzigen bis heute üblichen Trauerbrauchs beschäftigt, der schon in der Tora Erwähnung findet.
2011 erhielt Simon in der Bamberger Synagoge Or Chajim seine Smicha. Er ist als Rabbiner für den Landesverband der Jüdischen Gemeinden von Niedersachen K.d.ö.R. tätig. Außerdem gibt er im Rahmen des Leo-Trepp-Lehrhauses Seminare an der Carl-von-Ossietzky-Universität in Oldenburg.
Er lebt mit seiner Frau in Norddeutschland.
Rabbiner  Andrew Aryeh Steiman

Rabbiner Andrew Aryeh Steiman

Rabbiner der Budge-Stiftung in Frankfurt am Main
rabbiner.steiman@a-r-k.de

Andrew Steiman wurde 1958 in New York geboren. Beide Eltern kamen aus traditionsbewussten jüdischen Familien und waren im anti-nazistischen Widerstand aktiv, bevor sie als Exilanten in die USA emigrierten. In den 1970-er Jahren kehrte die Familie nach Europa zurück.

Steiman studierte zunächst an den Universitäten Frankfurt und Jerusalem Wirtschaftsgeschichte und Pädagogik. Zwischen 1982 und 1996 war er in der Militärseelsorge der US-Streitkräfte in den USA und Europa als Religionslehrer und Kantor tätig. In dieser Zeit erhielt er an der Militärakademie West Point seine Ausbildung zum Seelsorger und wurde zum Rabbiner ordiniert. Danach unterrichtete er an der Jüdischen Oberschule Berlin und war in den Jahren 1996 bis 2002 im Auftrag des Zentralrats der Juden in Deutschland bei der Integration der jüdischen Zuwanderer in den neuen Bundesländern tätig.
Seit 2002 ist er wieder in Frankfurt, nunmehr als Altenheim-Seelsorger der Budge-Stiftung, des einzigen jüdisch-christlichen Altenheims bundesweit. Hier lebt er mit seiner Frau, einer Krankenschwester, die ebenfalls in der Budge-Stiftung tätig ist, und seiner Tochter. Sich selbst bezeichnet Steiman als „traditionell“; andere sehen ihn als „unorthodox-orthodox“. So gehört er zu den Mitinitiatoren des Egalitären Minjan in der Jüdischen Gemeinde Frankfurt. Außerdem engagiert er sich im christlich-jüdischen Dialog, nach seinen Eltern bereits in zweiter Generation. Seine Stimme ist dort die des traditionellen Judentums.
Rabbiner  Paul Strasko

Rabbiner Paul Strasko

Assoziiertes Mitglied der ARK, Entwickler des jüdischen Online-Bildungsprogramms Beit Virtuali
rabbiner.strasko@a-r-k.de

Rabbiner Paul Moses Strasko studierte Musikkomposition und Klarinette. Nachdem er mehr als ein Jahrzehnt in Philadelphia und Seattle in der Medizin-, Personal- und Pharmabranche gearbeitet hatte, absolvierte er ein Rabbinatsstudium am Abraham Geiger Kolleg in Deutschland, einschließlich eines akademischen Jahres am Steinsaltz Institut und eines Jahres am Hebrew Union College in Jerusalem, wo er den Michael Klein Preis für akademische Exzellenz erhielt. Seit seiner Ordination am Geiger-Kolleg in 2011 diente er in der Communauté Juive Libérale de Genève in der Schweiz, der Einheitsgemeinde in Duisburg, Mühlheim/Ruhr und Oberhausen in Deutschland, bei Congregation Kol Shalom in der Nähe von Seattle, Washington in den USA und der Sinai Synagoge in Leeds, Großbritannien. Rabbiner Strasko nimmt sich ein paar Jahre Auszeit von der Vollzeit-Gemeindearbeit, um seine Dissertation abzuschließen, Bücher zu schreiben und an einem jüdischen Online-Bildungsprojekt, Beit Virtuali, zu arbeiten. Sein nächstes Buch, das im Frühjahr 2022 erscheinen soll (in englischer Sprache), trägt den Titel "Gateways into Judaism Vol. 1: Origins", dem in den nächsten drei Jahren Band 2: “Thought” und Band 3: “Practice” folgen sollen.

Rabbinerin  Alina Treiger

Rabbinerin Alina Treiger

Rabbinerin der jüdischen Gemeinden zu Oldenburg und Delmenhorst
rabbinerin.treiger@a-r-k.de

Alina Treiger wurde 1979 in Poltawa in der Ukraine geboren. Dort studierte sie zunächst an der Musikakademie. In Moskau machte sie eine Ausbildung am Machon – Institute for Jewish Studies. Von 2004 an absolvierte sie ein rabbinisches Studium am Abraham Geiger Kolleg in Potsdam und studierte parallel dazu Jüdische Studien, Religionswissenschaften und Psychologie. Ihre Ausbildung schloss einen einjährigen Studienaufenthalt am Steinsaltz Center in Jerusalem ein.
2010 wurde Alina Treiger in der Synagoge Pestalozzistraße in Berlin zur Rabbinerin ordiniert. Das Thema ihrer rabbinischen Abschlussarbeit war „Erziehung der Kinder zu den Mizwot“. Den Schwerpunkt ihrer Tätigkeit als Gemeinderabbinerin bilden die Kinder- und Jugend- sowie die Intergrationsarbeit durch Vermittlung jüdischer Werte. Außerdem engagiert sie sich im Leo-Trepp-Lehrhaus, einem Projekt in Koordination mit der Carl von Ossietzky Universität in Oldenburg. Sie lebt mit ihrem Mann in Norddeutschland.
Rabbiner  Edward van Voolen

Rabbiner Edward van Voolen

Direktoriumsmitglied des Abraham Geiger Kollegs an der Universität Potsdam, Studienleiter für praktische Ausbildung, Mentor und Dozent, u.a. für Homiletik. Rabbiner der Jüdischen Gemeinde Göttingen
rabbiner.van.voolen@a-r-k.de

Drs. Edward van Voolen (1948) studierte Kunstgeschichte und Geschichte an der Amsterdamer Universität. Er wurde als Rabbiner am Leo Baeck College in London ausgebildet und 1978 ordiniert. 1978–2013 war er Kurator und Kustos des Jüdischen Museums in Amsterdam, und Rabbiner in der Liberalen Jüdischen Gemeinde Arnhem. Seit den späten 1990er Jahren ist er als Rabbiner tätig in Köln, München, Hamburg und Schleswig-Holstein, und seit Ende 2017 in Göttingen. Zugleich ist er Mitglied der Central Conference of American Rabbis (CCAR), der European Association of Jewish Studies und den Herausgebergremien von Journal of Modern Jewish Studies und Jewish Cultural Studies. Er ist executive board member of the European Union for Progressive Judaism, gehört dem Beirat des Jüdischen Museums, Wien an und ist Kuratoriumsmitglied der Freunde des Tel Aviv Museum of Art, Deutschland (TAMAD) sowie der Felix Nussbaum Foundation, Osnabrück. Darüber hinaus ist er Mitglied im Gesprächskreis Juden und Christen des Zentralkomitees der deutschen Katholiken.

Van Voolen hat zahlreiche Bücher und wissenschaftliche Aufsätze über jüdische Religion, Kunst, Architektur und Geschichte in Deutsch, Englisch und Niederländisch verfasst - darunter “50 Jüdische Künstler, die man kennen sollte ”(Prestel, München, etc. 2011), “Charlotte Salomon. Leben? Oder Theater?” (Hrsg., Prestel 2007) “Jüdische Kunst und Kultur” (Prestel 2006), und “Jüdische Identität in der zeitgenössischen Architektur” (Prestel 2004). 2016 publizierte er einen Essay für eine Pessach-Haggada (Hrsg. Andreas Nachama) und 2021 "Synagogues of Western and Central Judaism" in Synagogues, Marvels of Judaism (Rizzoli, New York).

Rabbinerin  Natalia Verzhbovska

Rabbinerin Natalia Verzhbovska

Rabbinerin der Jüdischen Kultusgemeinde in Bielefeld
rabbinerin.verzhbovska@a-r-k.de

Natalia Verzhbovska stammt aus Kiew in der Ukraine. Sie studierte zunächst Klavier und Musikwissenschaft am dortigen staatlichen Tschaikowskij-Konservatorium. An ihre Ausbildung anschließend war sie viele Jahre als Klavierlehrerin, Repetitorin und Klavierbegleiterin tätig. Nachdem sie von 2006 bis 2007 am jüdischen Studienprogramm "Paideia" in Stockholm (Schweden) teilgenommen hatte, arbeitete sie als Programmdirektorin im Moskauer Gemeindezentrum „MEOD“ und als Koordinatorin für jüdische Bildungsprogramme der Union Progressiver Juden in Russland.
2015 schloss Verzhbovska das Studium der Jüdischen Theologie mit dem Schwerpunkt Rabbinat an der Universität Potsdam ab und erhielt in Bielefeld ihre Ordination zur Rabbinerin durch das Abraham Geiger Kolleg. 2015-2021 amtierte sie als Rabbinerin des Landesverbandes progressiver jüdischer Gemeinden in NRW. Im April 2022 trat sie die Nachfolge von Rabbiner Dr. Henry G. Brandt als Gemeinderabbinerin der Jüdischen Kultusgemeinde in Bielefeld an. Außerdem engagiert sie sich im interreligiösen Dialog. Sie ist verheiratet und hat einen Sohn.

 

 

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Rabbiner Dr. h.c. Tovia Ben-Chorin (1936-2022)

Rabbiner Dr. h.c. Tovia Ben-Chorin (1936-2022)

em. Gemeinderabbiner der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, bis zu seinem Tod Rabbiner in den jüdischen Gemeinden St. Gallen und Konstanz


Als Sohn des Religionswissenschaftlers Schalom Ben-Chorin studierte Tovia Ben-Chorin an der Hebäischen Universität in Jerusalem Bibelstudien und Jüdische Geschichte. Nach seiner weiteren Ausbildung am Hebrew Union College-JIR, Cincinnati, wurde er 1964 zum Rabbiner ordiniert. Daran anschließend absolvierte er ein Zusatzstudium der Halacha und arbeitete dann als Rabbiner in Ramat-Gan (Israel), Manchester, (England), in der Har El Gemeinde in Jerusalem sowie der Jüdischen Liberalen Gemeinde Or Chadash in Zürich. In der Zeit 2009-2015 war er Gemeinderabbiner in der Jüdischen Gemeinde zu Berlin. Nach seiner Emeritierung blieb er als Rabbiner in den jüdischen Gemeinden in St. Gallen sowie der liberalen Jüdischen Gemeinde Konstanz aktiv.
Rabbiner Tovia Ben-Chorin hat als Israeli drei Kriege in der Panzerwehr mitgekämpft. Vier Jahre wirkte er als erster Leiter der israelischen liberalen Jugendbewegung und gehört zu den Gründern des Kibbuz Lotan im Negev. Er gab weltweit Vorträge und Seminare und war hochengagiert im jüdisch-christlich-muslimischen Trialog. 1989 verlieh ihm das Hebrew Union College - Jewish Institute of Religion den Dr. honoris causa. Seit der Gründung des Abraham Geiger Kollegs im Jahr 1999 war er Direktoriumsmitglied und in der Rabbinerausbildung sowie seit 2009 auch in der Kantorenausbildung als Mentor und Dozent tätig.

Tova Ben-Chorin wurde am 15. September 1936 in Jerusalem geboren. Er starb am 22. März 2022 in St. Gallen. 

Zusammen mit seiner Frau Adina hat er zwei Kinder und fünf Enkelkinder.

Rabbiner Dr. h.c. Henry G. Brandt (1927-2022)

Rabbiner Dr. h.c. Henry G. Brandt (1927-2022)

Mitgründer und langjähriger Vorsitzender der Allgemeinen Rabbinerkonferenz, em. Gemeinderabbiner der Israelitischen Kultusgemeinde Schwaben-Augsburg, bis zu seinem Tod Amtsrabbiner der Jüdischen Gemeinde Bielefeld


Henry Brandt wurde am 25. September 1927 als Heinz Brandt in München geboren Im letzten Moment gelang es der Familie Brandt über England nach Palästina auszuwandern. Henry – jetzt Chanan – diente seit 1947 im Palmach und anschließend als Flottenoffizier in der entstehenden israelischen Marine. Nach Kriegsende studierte er Nationalökonomie an der Queen’s University of Belfast und beendete dieses Erststudium als B.Sc.. Nach einer kurzen Zeit in der Autoindustrie wandte er sich (nun als britischer Staatsbürger und als Henry Brandt) dem Rabbinatsstudium am Leo Baeck College zu. Es folgen Rabbinatsstellen in Leeds, Genf, Zürich (Gründungsrabbiner der Gemeinde Or Chadasch) und dann Stadtrabbiner von Göteborg (Schweden). 1983 kehrte Henry Brandt als Landesrabbiner von Niedersachsen nach Deutschland zurück. Zwölf Jahre später wechselte er in den größeren Landesverband Westfalen-Lippe als dessen Landesrabbiner. 2005, mit 78 Jahren, kam die Zeit zu reduzieren und er wurde als emeritierter Landesrabbiner Westfalens verabschiedet.

Schon seit seiner Zeit in England richtete sich sein Augenmerk auf den Jüdisch-Christlichen Dialog. Diesem Aktionsfeld widmete Henry Brandt seit seiner Ankunft in Deutschland noch vermehrt Zeit und Engagement, da er darin die probateste Waffe gegen den Antijudaismus erkannte. Drei Jahrzehnte war er der Jüdische Präsident des Deutschen Koordinierungsrates der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit sowie Mitglied des Gesprächskreises „Juden und Christen“ beim Zentralrat der Deutschen Katholiken.

Die Universität Marburg verlieh Henry Brandt die Ehrendoktorwürde, der Bundespräsident Horst Köhler das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse. Zu seinen weiteren Auszeichnungen gehören u.a. der Bayerische Verdienstorden, die Ehrenbürgerschaft der Stadt Augsburg, das große Stadtsiegel der Stadt Oldenburg, die Hedwig Burgheim Medaille der Stadt Gießen und der Mohammed Nafi Tschelebi Preis des Islam Archivs. Die Bücher „Freude an der Torah, Freude am Dialog“ und „Süßer als Honig“ enthalten etliche seiner Aufsätze und Ansprachen.

Brandts Verdienste für die Wiederentstehung des liberalen Judentums in Deutschland sind unschätzbar. Seit ihrer Gründung 2005 war er 14 Jahre lang Vorsitzender der Allgemeinen Rabbinerkonferenz und deren Aw Bet Din. Als er im Februar 2019 nicht mehr für die Wahl des Vorstands antrat, wurde er zum Ehrenvorsitzenden auf Lebenszeit gewählt.

Er war mehr als 60 Jahren mit Sheila, geb. Phillips verheiratet und hat mit ihr vier Kinder. 

Henry Brandt starb am 7. Februar 2022.

 

Rabbiner  Dr. h.c. William Wolff  (1927-2020)

Rabbiner Dr. h.c. William Wolff (1927-2020)

Landesrabbiner em. von Mecklenburg-Vorpommern


William Wolff wurde 1927 in Berlin als Wilhelm Wolff geboren. Im September 1933 emigrierten seine Eltern mit ihm und seinen zwei Geschwistern zunächst nach Amsterdam und im August 1939 nach London. Seitdem ist er in London und/oder Umgebung ansässig. Jahrzehntelang arbeitete Wolff als Journalist bei britischen, hauptsächlich Londoner Tageszeitungen. In dieser Tätigkeit wurde er auch in Deutschland in den Internationen Frühschoppen des 1. Programms eingeladen.
1979 begann er eine fünfjährige Ausbildung am Leo Baeck College in London und erhielt Juli 1984 die S’micha (Ordination). Er arbeitete in verschiedenen Gemeinden in Großbritannien, bis er am 23. April 2002 in Schwerin in das Amt des Landesrabbiners von Mecklenburg-Vorpommern berufen wurde. In den darauffolgenden Jahren war er zuständig für die jüdischen Gemeinden in Schwerin, Rostock und Wismar. 2005 bis 2012 war er außerdem stellvertretender Vorsitzender der Allgemeinen Rabbinerkonferenz.

William Wolff erhielt 2006 die Ehrendoktorwürde der Theologischen Fakultät der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald, 2007 das Bundesverdienstkreuz I. Klasse sowie den Israel-Jacobson-Preis. Über ihn hat Manuela Koska-Jäger eine Biographie unter dem Titel „Abraham war Optimist. Rabbiner William Wolff und seine Gemeinde“ geschrieben (Hentrich & Hentrich, Berlin 2010).

Seit seinem Ruhestand ab 2014 lebte er wieder England. Dort starb er am 8. Juli 2020.

Über ihn sagte der Ehrenvorsitzende der Allgemeinen Rabbinerkonferenz, Rabbiner Dr. h.c. Henry G. Brandt: "Diese traurige Nachricht hat mich im Herzen tief getroffen. Willy war äußerlich klein, aber als Mensch, Rabbiner und Lehrer einer unter uns ganz Großen. Er wird eine grosse Lücke hinterlassen und besonders unsere jüdische Welt wird auf Dauer ärmer sein. Wir werden ihn sehr vermissen, doch in unseren Herzen wird er weiter leben und, von Zeit zu Zeit wird die Erinnerung an ihn und sein humorvolles, verschmitztes Gesicht ein warmes Lächeln mit einer Träne in unsere Gesichter zaubern. Er ist und bleibt ein Stück von uns. Ruhe in Frieden, mein lieber Freund."

 

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Die Allgemeine Rabbinerkonferenz (ARK) hat auf Ihrer Sitzung in Berlin am 23. Mai 2022 die Einrichtung unabhängiger Untersuchungsstellen bei der Universität Potsdam und dem Zentralrat der Juden zur Aufklärung der Vorkommnisse am Abraham Geiger Kolleg in Potsdam begrüßt. Sie ermuntert alle, die...

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Zeuge der Zeit: Rabbi Dr. Henry G. Brandt - Von der Suche nach dem Verlorenen (Doku alpha 2018)


Paraschat Haschawua

DEWARIM

Auslegung von Rabbiner Ronis

Ohne Ansehen der Person

Die Gesetzgebung der Tora bedeutete einen großen zivilisatorischen Fortschritt

Wir leben heute in der westlichen Welt in einem wohldurchdachten Rechtssystem, das uns Schutz und Sicherheit geben soll. So müssen wir uns wenig Sorgen machen, nachts auf die Straße zu gehen, und werden nicht gleich von Wegelagerern überfallen.
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