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Archiv - Paraschat Haschawua


EMOR

Die heilige Kunst des Sprechens

Die Tora lehrt, daß wir verantwortungsvoll mit unseren Worten umgehen sollen

Emor bedeutet „Sag“. Mehrmals in diesem Wochenabschnitt sagt Gott zu Moses, daß er jemandem etwas sagen soll. Am Anfang sollte Moses den Priestern eine wichtige Nachricht überbringen: „Sag den Priestern, den Söhnen Arons, du wirst ihnen sagen, man wird sich nicht um einer Leiche willen unter seinem Volk verunreinigen“. Von einem Toten sollen Priester Abstand...

20.05.2012   Lesen Sie mehr...

BEHAR

Schmitta - Zwölf Monate Pause

Wie praktikabel ist das Schabbatjahr? Fragen an eine halachische Institution

Schmitta – ein Schabbat für das Land? Ein Schabbat, der ein ganzes Jahr dauert? Wie kann man sich so etwas vorstellen? Das hört sich mehr als idealistisch an, es klingt naiv und sogar gefährlich. Menschen, die wirklich mit Landwirtschaft zu tun haben, wissen, dass es unmöglich ist, einfach nichts zu tun. Die Tiere müssen gefüttert und getränkt werden, sie...

20.05.2012   Lesen Sie mehr...

ACHAREI MOT - KEDOSCHIM

Heiligkeit

Auslegung von Rabbiner Nachama

Aus kalendarischen Gründen werden in diesem Jahr zwei Wochenabschnitte an einem Schabbat zusammen gelesen. In anderen Jahren können sie zuweilen auch jeder für sich allein stehen. Nicht nur, weil beide Abschnitte hintereinander stehen, sondern auch inhaltlich gibt es Bezüge.
Wir lesen in Acharej Mot (3. Buch Moses 16,6), der Priester versöhne das Heiligtum wegen der Übertretungen des Volkes in allen ihren...

10.05.2012   Lesen Sie mehr...

TASRIA

Zaun mit Rosen

Es gibt Tage, an denen Mann und Frau ihr Verlangen zügeln müssen

Auslegung von Rabbiner Almekias-Siegl


Der Wochenabschnitt Tasria beginnt mit Ausführungen zum Thema Geburt sowie Vorschriften über die Beschneidung. »Wenn eine Frau Kinder bekommt, wenn sie einen Knaben gebiert, so ist sie sieben Tage unrein; sie ist unrein wie in den Tagen, da sie wegen ihres Unwohlseins abgesondert bleibt. Und am achten Tage soll man ihn am...

03.05.2012   Lesen Sie mehr...


SCHMINI

Die Speisegesetze dienen nicht dem Körper, sondern der Seele

Auslegung von Rabbiner Rothschild

Im 3. Buch Mose 11 lesen wir mehrere Listen, über die Dinge, die wir nicht essen dürfen. Oj! Die Listen sind lang, sogar sehr lang, auch wenn heute nicht mehr alle hebräischen Tiernamen richtig zu verstehen sind. Es bleibt in vielerlei Hinsicht ein Rätsel, warum Juden dieses essen, aber jenes nicht. (Natürlich gibt es viele Juden, die nur jenes essen, und zwar aus Prinzip, um zu zeigen, wie emanzipiert sie sind! Andere...

28.04.2012   Lesen Sie mehr...

WAJIKRA

Übers Ziel hinaus

Jede Gesellschaft braucht Regeln. Doch wer übertreibt, setzt sie außer Kraft

Von Rabbinerin Ederberg
 
An diesem Schabbat beginnen wir die Lesung des dritten Buches der Tora, Wajikra. In Schemot, dem zweiten Buch, haben wir vom Auszug aus Ägypten gelesen, von der Gabe der Tora und dem Bau des Stiftszeltes, des tragbaren Tempels für die Wüstenwanderung. Nun geht es darum, was in diesem mobilen Heiligtum passieren soll. Wie meistens in der...

21.04.2012   Lesen Sie mehr...

ZAW

Pflichten - Verbindlichkeiten

Von Rabbinerin Ederberg

In Paraschat „Zaw“ (deutsch: „Befiehl!“) lesen wir, wie die Priester Tieropfer darbringen sollen. Dies ist eine Fortsetzung der langen Liste von verschiedenen Opfern aus dem Toraabschnitt der vergangenen Woche. Der Tempel in Jerusalem ist zerstört, und niemand wünscht wirklich, dass es nochmals Tieropfer geben soll in der messianischen Zeit, wenn Gott Frieden in der Welt schafft und alle Völker zum Tempel auf dem Zion...

21.04.2012   Lesen Sie mehr...

WAJAKHEL - PEKUDEJ

Alles ist erleuchtet

Der Bau der Stiftshütte symbolisiert die Erschaffung der Welt

Auslegung von Rabbiner Almekias-Siegl

Die Abschnitte Wajakhel und Pekudej beschreiben den Bau der Stiftshütte. So wie der Tempel das Herz der Welt ist und die Verbindung zu G’tt, ist die Stiftshütte die Verbindung zwischen Himmel und Erde, zwischen Spiritualität und Materie.

Die Welt kann bestehen, weil es den Tempel gibt und dieses Heiligtum das Ziel der Wirklichkeit...

23.03.2012   Lesen Sie mehr...

KI TISSA

Langmut kommt nach dem Fall

Die Geschichte vom Goldenen Kalb: Warum es sinnvoll war, den Ewigen an seine Versprechen zu erinnern

Auslegung von Rabbinerin Ederberg

In Paraschat Ki Tissa lesen wir die Geschichte vom Goldenen Kalb, das nicht nur im Judentum, sondern in der ganzen westlichen Tradition zum Symbol des Götzendienstes geworden ist.
Am Sinai hatte das Volk Israel erklärt: „Alles, was der Ewige gesagt hat, wollen wir tun“ (2. Buch Moses 24,3). Doch schon kurz...

17.03.2012   Lesen Sie mehr...

TEZAWE

Kleider machen Priester

Eine Frage der Ehre: Warum die Kohanim im Tempel besondere Gewänder tragen mußten

Auslegung von Rabbinerin Shillor

  „Und du sollst heilige Gewänder für deinen Bruder Aaron machen, zur Ehre und zum Schmuck ..., daß sie die Gewänder Aarons machen, um ihn zu weihen, daß er mir als Priester diene, ... und du sollst damit deinen Bruder Aaron bekleiden und seine Söhne mit ihm, und sollst sie salben und in ihr Amt...

17.03.2012   Lesen Sie mehr...

JITRO

»Meine Braut, ihr Vater und ich«

Erst von Jitro lernt Mosche, wie man ein Volk organisiert

Auslegung von Rabbiner Almekias-Siegl

Der Wochenabschnitt Jitro berichtet uns vom Akt der Offenbarung der Zehn Gebote auf dem Berg Sinai. Interessant dabei ist, dass die Parascha nach einem Götzendiener und nicht nach Mosche benannt wurde. Dieser Fremde, Jitro, der später Mosches Schwiegervater wird, war ein hoher Priester von Midian und ist nach meiner Auffassung der erste in der Tora vorkommende...

17.03.2012   Lesen Sie mehr...

BESCHALACH

Eine andere Art von Zeit

Auslegung von Rabbinerin Klapheck

„Als nun Pharao das Volk ziehen ließ“ – so beginnt der Tora-Abschnitt „Beschalach“ im 2. Buch Mose an diesem Schabbat – „führte sie Gott nicht den direkten Weg durch das Land der Philister, denn Gott dachte, es könnte das Volk reuen, wenn sie Krieg vor sich sähen, und sie würden nach Ägypten zurückkehren. Und Gott ließ das Volk auf einem Umwege ziehen, den Weg...

17.03.2012   Lesen Sie mehr...

BO

Ein theologischer Krieg

Auslegung von Rabbiner Rothschild

„Da sprach der Ewige zu Mose: Noch eine Plage will ich über Pharao und Ägypten bringen, dann wird er euch von hier ziehen lassen. Und sterben werden alle Erstgeborenen im Lande Ägypten, von dem Erstgeborenen Pharaos an, der auf dem Thron sitzt, bis zum Erstgeborenen der Sklavin, die an der Handmühle sitzt, und alle Erstgeborenen unter dem Vieh.”  (2. Mose Kap. 11 Vers 1, 5.)

Der Konflikt zwischen...

17.03.2012   Lesen Sie mehr...

WA'ERA

Kein gehorsames Volk

Auslegung von Rabbiner Rothschild

"Da redete der Ewige mit Mose und sprach zu ihm: "Ich bin der Ewige ... und ich habe auch das Jammern der Kinder Israels gehört, wie die Ägypter sie knechten, und ich gedachte meines Bundes. Darum sage zu den Kindern Israels: 'Ich bin der Ewige. Ich werde euch von den Lastarbeiten der Ägypter befreien' ... Moses redete so zu den Kindern Israels; allein sie hörten nicht auf Mose, aus Kleinmut und ob der...

27.01.2012   Lesen Sie mehr...

SCHEMOT

Ein verirrtes Lämmchen weist den Weg

Auslegung von Rabbiner Brandt

Im entferntesten Teil der grausamen, trostlosen Wüste der Halbinsel Sinai zog ein Hirte mit seiner Herde Kleinvieh herum. Die glühende Hitze des Tages und der Mangel an Schutz vor den brennenden Strahlen der unbarmherzigen Sonne machte die Tiere träge. Es war nicht schwer, sie beisammen zu halten. Die Einsamkeit war nahezu absolut. Die extremen klimatischen Bedingungen sowie die immer gegenwärtigen Gefahren der Wüste sind...

19.01.2012   Lesen Sie mehr...

WAJECHI

Vater-Tochter-Beziehungen - Mutter-Tochter-Beziehungen

Auslegung von Rabbinerin Klapheck

Mit dem Wochenabschnitt "Wajechi" endet das erste Buch Mose. Jakob liegt auf dem Sterbebett und segnet seine zwölf Söhne sowie die beiden Enkel, die Söhne Josefs - Ephraim und Menasche. Jakobs Segen gilt zwölf männlichen Stammesführern, plus noch den beiden Jungen.

Aber halt. Was ist mit den Töchtern? Bekommen die etwa keinen Segen?

Die Tora erzählt uns nicht viel...

12.01.2012   Lesen Sie mehr...

WAJISCHLACH

Selbstprüfung

Auslegung von Rabbiner Sievers

In unserem heutigen Wochenabschnitt "Wajischlach" nähern wir uns nun unaufhaltsam dem Höhepunkt der Auseinandersetzung zwischen Jakob und seinem Zwillingsbruder Esau. Wir erinnern uns, dass das Verhältnis der beiden nie zum Besten stand. Jakob kam durch fragwürdige Handlungen an das Erstgeburtenrecht seines Bruders Esau, um nicht zu sagen: er erschlich es. Um Esaus Rache zu entkommen, floh Jakob nach Charan zu Laban und...

12.01.2012   Lesen Sie mehr...

WAJIGASCH

Rettung und Vergebung

Auslegung von Rabbiner Sievers

In der heutigen Parascha, im heutigen Wochenabschnit, erreicht die Geschichte um Josef und seine Brüder zweifellos ihren Höhepunkte. Die Lesung der vergangenen Woche endete mit dem Vorwurf Josefs, dass seine Brüder Diebe seien. Ein goldener Kelch wurde seinem jüngsten Bruder untergeschoben. Nachdem dieser Kelch bei Benjamin gefunden wurde, brachte man die Brüder wieder vor Josef, wo Judah für sich und seine Brüder...

12.01.2012   Lesen Sie mehr...

MIKEZ

Josef war kein Makkabäer

Auslegung von Rabbinerin Klapheck

Nicht nur ich – auch die anderen jüdischen Kinder hatten jedes Jahr die Chanukka-Geschichte wieder vergessen. Natürlich nicht die berühmte Szene, bei der die Makkabäer im wieder hergerichteten Tempel die Menora, den siebenarmigen Leuchter, anzünden wollten. Sie fanden nur ein einziges Krüglein reinen Öls, das – so die Legende – gerade mal für einen Tag reichte. Doch – es geschah ein...

12.01.2012   Lesen Sie mehr...

WAJEZE

Über Grenzen hinauswachsen

Auslegung von Rabbiner Brandt

Die Lehre, die sich meines Erachtens aus dem Torah-Wochenabschnitt dieses Schabbats ergibt, ist hoffnungsversprechend, ermunternd und verheißend, ganz besonders für die Jüngeren unter uns. Gerade unter der heutigen Jugend scheint sich ein Gefühl der Hilflosigkeit und der Bedeutungslosigkeit des Einzelnen breit zu machen. In jeder Richtung vermeint man gegen unbezwingbare Grenzen anzurennen, die man schon auf Grund der...

12.01.2012   Lesen Sie mehr...

WAJESCHEW

"Ich suche meine Brüder"

Auslegung von Rabbiner Brandt

Gekleidet in seinem hervorstechenden, gefärbten Streifenmantel, irrte der junge Josef in den Feldern außerhalb der Kanaaniterstadt Sch’chem. Im Auftrag seines Vaters Jakob war er nord-wärts gezogen, um sich nach dem Befinden seiner Brüder und ihrer Herden zu erkundigen. Aber diese waren weitergezogen, und nun stellte sich Josef die Frage, wo er sie nun finden könnte. Da sprach ihn ein Mann an – die Bibel...

12.01.2012   Lesen Sie mehr...

TOLDOT

Bruderzwist und Lieblingskinder

Warum die Tora so viele familiäre Verflechtungen schildert

Auslegung von Rabbinerin Ederberg

Toldot, der Name unserer Parascha, bedeutet übersetzt Genealogie, Geschlechterabfolge. Eigentlich könnte über der ganzen Geschichte, die uns in Bereschit vom Ruf Gottes an Awraham bis zum Tod seines Urenkels Josef in Ägypten berichtet wird, dieser Name stehen: Toldot. Im Grunde sogar über der ganzen Tora, denn letztlich geht es darum, wie sich...

12.01.2012   Lesen Sie mehr...

CHAJE SARA

Fremder und Beisass

Auslegung von Rabbinerin Klapheck

Der Wochenabschnitt an diesem Schabbat ist ein Lehrstück in Sachen Integration. Abraham steht vor einer Entscheidung. Bleibt er ein Ger – ein Fremder in Kanaan? Oder wird er Toschaw – ein Einwohner, sozusagen mit unbeschränkter Aufenthaltserlaubnis? Das war die Frage nach Sarahs Tod, als sich Abraham nach einer geeigneten Grabstätte im Lande Kanaan umsieht. Den Söhnen von Chet stellt er sich vor...

12.01.2012   Lesen Sie mehr...

WAJERA

Zeit schinden

Awraham zögert die Opferung seines Sohnes hinaus. Er hofft, dass Gott es sich doch noch anders überlegt

Auslegung von Rabbiner Kučera

Die Parascha Wajera ist ein schwieriger Text, denn er polarisiert. Viele betonen, dass Awraham ein Musterbeispiel von Jirat schamajim ist, der Ehrfurcht Gottes, mit der er Gottes Auftrag vorbehaltlos durchführen will. Viele andere behaupten, dass sogar die gottesfürchtigsten Menschen im Namen Gottes keinen Mord...

12.01.2012   Lesen Sie mehr...

LECH LECHA

Destination Diaspora

Auslegung von Rabbiner Almekias-Siegl

Der Wochenabschnitt Lech Lecha beginnt mit einem Auftrag: G’tt befiehlt Awram, sein Land, seinen Geburtsort Ur Kassdim sowie das Haus seines Vaters zu verlassen und in das Land zu gehen, das G’tt ihm zeigen wird. »Und der Ewige sprach zu Awram: ›Ziehe hinweg aus deinem Lande, von deiner Verwandtschaft und aus dem Haus deines Vaters in das Land, das ich dir zeigen werde‹« (1. Buch Moses 12,1).
Wir...

12.01.2012   Lesen Sie mehr...

NOAH

Sieben Gesetze

Auslegung von Rabbinerin Klapheck

Im Gespräch mit Christen tue ich mich immer schwer mit den Begriffen „Alter Bund“ für die Juden und „Neuer Bund“ für die Christen. Denn nach jüdischer Auffassung hat Gott nicht nur einen sondern viele Bünde geschlossen. Den ersten mit Adam, den zweiten mit Noah, den dritten mit Abraham. Dann erst kam der Bundesschluss mit dem Volk Israel am Berg Sinai. Dies waren aber nur die ersten...

12.01.2012   Lesen Sie mehr...

BERESCHIT

Das große Werden

Die Naturwissenschaft kann helfen, den Schöpfungsbericht zu verstehen

Auslegung von Rabbiner Kučera

Der Beginn der Tora, »Bereschit bara«, ist ein faszinierender Text, der die Schöpfung unseres Universums beschreibt. Darin kommt oft die Wendung »wajehi erew, wajehi boker« (es wurde Abend, und es wurde Morgen) vor. Hier entsteht ein logisches Problem, weil der Tag und die Nacht aus der Sicht des Menschen aufgrund des Sonne-Mond-Zyklus...

12.01.2012   Lesen Sie mehr...

HA´ASINU

Wenn wir schreiten Seit' an Seit'

Auslegung von Rabbiner Rothschild

»Haasinu, Haschamajim, wa’Adabera!« – »Hört, ihr Himmel! Ich will reden!« Was für eine schöne Chutzpa! »WeTischma haAretz imre-Phi!« – »Und die Erde soll hören, was meine Lippen sagen!«
Mosche spricht – oder singt, oder rappt. Kapitel 32 des 5. Buches der Tora ist ein Gedicht, ein Lied, ein rhythmisches Rapping. Es ist kein schönes romantisches,...

12.01.2012   Lesen Sie mehr...
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In Beantwortung ihres Schreibens vom 19. April bezüglich der Novelle des...

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Paraschat Haschawua

BEHAR

Auslegung von Rabbiner Rothschild

Schmitta - Zwölf Monate Pause

Wie praktikabel ist das Schabbatjahr? Fragen an eine halachische Institution

Schmitta – ein Schabbat für das Land? Ein Schabbat, der ein ganzes Jahr dauert? Wie kann man sich so etwas vorstellen? Das hört sich mehr als idealistisch an, es klingt naiv und sogar gefährlich. Menschen, die wirklich mit Landwirtschaft zu tun haben, wissen, dass es unmöglich...

20.05.2012   Lesen Sie mehr...