hauptmotiv

Zum Anschlag auf Kloster in Israel

Pressemitteilung

Mit Bestürzung hat die Allgemeine Rabbinerkonferenz (ARK) auf den mutmaßlichen Brandanschlag auf das deutsche Benediktiner-Koster Taghba am See Genezareth reagiert. Das Kloster ist in jüngster Zeit wiederholtes Angriffsziel von radikal-religiösen Israelis geworden. Ob es sich auch diesmal um jüdische Täter handelt, ist noch unklar. Zwei Personen erlitten Rauchverletzungen. Außerdem haben die Täter Sätze aus dem Alenu-Gebet auf die Mauern des Klosters geschmiert.

Das Vorstandsmitglied der Allgemeinen Rabbinerkonferenz, Rabbiner Jonah Sievers (Berlin), betonte, dass Angriffe gegen Angehörige anderer Religionen dem Geist des Judentums widersprechen. Gerade das Alenu-Gebet enthalte die endzeitliche Vision, in der alle Religionen sich gegenseitig respektieren, indem sie Gottes Herrschaft anerkennen.

Derzeit befindet sich eine Delegation von liberalen und orthodoxen Rabbinern aus Deutschland in Israel. Sie begleitet den Aachener Bischof Heinrich Musinghoff auf einer Studienreise. Musinghoff leitet die Kommission „Fragen des Judentums“ in der Deutschen Bischofskonferenz.

18.6.2015

Artikelarchiv >>
Rabbiner & RabbinerinnenStrömungenPositionenBet DinPublikationenLinksImpressum
Bookmark für: Facebook
Home
logo der allgemeinen rabbinerkonferenz

© Allgemeine Rabbinerkonferenz
Meldungen

Grußwort zu Rosch Haschana 5779

von Rabbiner Henry G. Brandt

Vorsitzender der Allgemeinen Rabbinerkonferenz Deutschland

Das abgelaufene Jahr stand für uns vor allem im Zeichen einer großen Feier: 70 Jahre Israel. Überschattet wurde sie in Israel selbst von den Angriffen aus...

Lesen Sie mehr...

Portrait Rabbiner Henry Brandt


Paraschat Haschawua

TEZAWE

Auslegung von Rabbinerin Deusel

Dienst nach Vorschrift?

Die Tora warnt davor, Beten zur sinnentleerten Routine werden zu lassen

Und am Ende der Zeiten, wenn Himmel und Erde vergehen und das irdische Licht verlöscht, dann wird der Ewige selbst unser Licht sein: Er, der war, und der ist, und der sein wird in Ewigkeit. Und so wird uns das Licht zum Symbol für die Gegenwart des Ewigen in unserem Leben – selbst dort, wo...

15.02.2019   Lesen Sie mehr...