hauptmotiv

ARK bestätigt Vorstand

Die Allgemeine Rabbinerkonferenz hat mit großer Mehrheit ihren bisherigen Vorstand für weitere zwei Jahre im Amt bestätigt. Vorsitzender bleibt Dr. Henry Brandt (Augsburg), die beiden anderen Vorstandsmitglieder sind Jonah Sievers (Braunschweig) als Schriftführer der ARK sowie Dr. William Wolff (Schwerin).
Die ARK, in der die liberalen und nicht-orthodoxen Rabbiner vereinigt sind, traf sich im Anschluss an die Ratsversammlung des Zentralrates der Juden am 28. November 2010 in Frankfurt. Als neue Mitglieder aufgenommen wurden die Absolventen des Abraham-Geiger-Kollegs: Konstantin Pal, Alina Treiger und Boris Ronis. Damit gehören der ARK mittlerweile 21 Rabbiner an, darunter vier Frauen.* Zur Pressesprecherin berufen wurde Elisa Klapheck.
In derselben Sitzung sprachen die Rabbiner über Möglichkeiten, patrilinearen Juden – d.h. Kindern jüdischer Väter – die Türen zu den jüdischen Gemeinden im Rahmen des halachisch Möglichen stärker zu öffnen. Grundsätzlich vertritt die ARK eine aufgeschlossene Haltung gegenüber patrilinearen Juden, die einen Übertritt wünschen. (Interessierte Personen wenden sich bitte an das Bet Din der ARK, c/o Jüdische Gemeinde Braunschweig, Steinstr. 4, 38100 Braunschweig.)
Weitere Tagungsordnungspunkte waren das SchazMaz-Programm sowie die Erstellung russischsprachiger Materialien für liberal eingestellte Juden. Das SchazMaz-Programm wird vom Zentralrat finanziert. Es ermöglicht der ARK, Rabbiner und Vorbeter in Gemeinden zu entsenden, die bislang keinen Rabbiner haben. Das SchazMaz-Programm wird koordiniert von Daniel Alter (SchazMaz@gmx.de).


* Weltweit gibt es in den nicht-orthodoxen Denominationen ca. 4000 Rabbiner, worunter ca. 1000 Frauen.

Artikelarchiv >>
Rabbiner & RabbinerinnenStrömungenPositionenBet DinPublikationenLinksImpressum
Bookmark für: Facebook Bookmark für: Google
Home
logo der allgemeinen rabbinerkonferenz

© Allgemeine Rabbinerkonferenz
Meldungen

Chag sameach

Die Allgemeine Rabbinerkonferenz
wünscht ein frohes und friedliches
Pessach-Fest und gesegnete Feiertage.

Chag Pessach kascher wesameach!



Lesen Sie mehr...

Portrait Rabbiner Henry Brandt


Paraschat Haschawua

BEHAR - BECHUKOTAI

Auslegung von Rabbinerin Deusel

Erholung für das Land

Die Tora fordert, achtsam mit der Schöpfung umzugehen. Alle sieben Jahre soll der Boden ruhen

Sieben ist die Vollendung, acht ist der Neubeginn, so lehrt es uns die jüdische Mystik. Sieben Tage der Schöpfung – sechs Tage des Schaffens, der siebte ein Tag der Ruhe, geheiligt vom Ewigen selbst. So wie der siebte Tag der Woche ein Ruhen zur Ehre des Ewigen ist, so...

19.05.2017   Lesen Sie mehr...