hauptmotiv

Neuer Vorstand gewählt

Im Anschluss an die jährliche Ratsversammlung des Zentralrates trafen sich am 25. und 26. November die Mitglieder der ARK zu einer eigenen Sitzung in den Räumlichkeiten der Hochschule für Jüdische Studien in Heidelberg. Bei der Begrüßung durch den Prorektor, Prof. Johannes Heil, wurde von beiden Seiten betont, dass eine konstruktive Vertiefung der Beziehungen erwünscht sei.

Wichtigster Tagesordnungspunkt der Sitzung war jedoch die Wahl des Vorstands. Mit großer Mehrheit bestätigten die anwesenden ARK-Mitglieder die bereits amtierenden Vorstandsmitglieder Henry G. Brandt (Vorsitzender) sowie Jonah Sievers (Schriftführer). Neu in den Vorstand gewählt wurde Antje Yael Deusel, Rabbinerin der jüdischen Gemeinde Bamberg. William Wolff schied aus dem Vorstand aus, wurde jedoch einstimmig zum Alterspräsidenten der ARK ernannt.

Weitere Themen waren die Öffentlichkeitsarbeit sowie die Errichtung eines Responsa-Komitees, das halachische Empfehlungen zu Fragen aus den Gemeinden verfasst. Vergleichbare Komitees werden von allen großen Rabbinerorganisationen in den USA und Israel betrieben. Vorbilder sind z.B. das dem progressiven (Reform-)Judentum zugehörige „Responsa Committee“ von CCAR (Central Conference of American Rabbis) oder das die konservative (Masorti-)Richtung unterstützende „Committe for Jewish Law and Standards“. In das Responsa-Komitee der ARK wurden Jonah Sievers, Elisa Klapheck, Tom Kučera und Gesa Ederberg berufen.

Die Sitzung wurde abgeschlossen mit einem Vortrag von Prof. Hanna Liss (Hochschule für jüdische Studien). Dieser widmete sich unter dem Titel „Zwischen Urknall und Gottes Wort?“ verschiedenen rabbinischen Auslegungstraditionen zur Schöpfungsgeschichte.

Artikelarchiv >>
Rabbiner & RabbinerinnenStrömungenPositionenBet DinPublikationenLinksImpressum
Bookmark für: Facebook Bookmark für: Google
Home
logo der allgemeinen rabbinerkonferenz

© Allgemeine Rabbinerkonferenz
Meldungen

Voneinander lernen

Die »Woche der Brüderlichkeit« ist ein Beispiel für Verständigung in anfangs aussichtsloser Lage

von Rabbiner Andreas Nachama

Die »Woche der Brüderlichkeit« ist ein Beispiel für Verständigung in anfangs aussichtsloser...

Lesen Sie mehr...

Portrait Rabbiner Henry Brandt


Paraschat Haschawua

KI TISSA

Auslegung von Rabbiner Pal

Zum Greifen nah

Das Volk schuf das Goldene Kalb, weil es sich nach einem sichtbaren Gott sehnte

Der letzte Teil des Buches Exodus beschäftigt sich vorrangig mit der Frage, wie die Beziehung zwischen den Menschen und Gott aufgebaut ist. Die Antwort darauf beginnt bereits im vorletzten Wochenabschnitt Teruma.

Der beschreibt die komplizierte Konstruktion des Mischkan, eines...

17.03.2017   Lesen Sie mehr...