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Archiv - Meldungen


Voneinander lernen

Die »Woche der Brüderlichkeit« ist ein Beispiel für Verständigung in anfangs aussichtsloser Lage

von Rabbiner Andreas Nachama

Die »Woche der Brüderlichkeit« ist ein Beispiel für Verständigung in anfangs aussichtsloser Lage
Am Sonntag wird 500 Jahre nach der Reformation Martin Luthers in der Frankfurter Paulskirche die »Woche der Brüderlichkeit« eröffnet. Am Tag darauf treffen sich...

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Neue Rabbinerin in Hameln

Vor zwanzig Jahren wurde die liberale Gemeinde in Hameln neu gegründet. Vor fünf Jahren bezog sie ihre neue Synagoge, genau an der Stelle, wo die Nationalsozialisten die alte Hamelner Synagoge niederbrannten. Die Geschicke der jüdischen Gemeinde in Hameln wurden vor allem durch Frauen bestimmt. Eine Amerikanerin und eine Frau aus der ehemaligen Sowjetunion gründeten die Gemeinde 1997, eine in Israel geborene und heute in England lebende Rabbinerin leitete für...

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Weltenbummler mit 70

Zum Jubiläum von Rabbiner Salomon Almekias-Siegl

Salomon Almekias-Siegl lebt im Unruhestand. »Zu Rosch Haschana und Jom Kippur habe ich in Weiden amtiert, den ersten Teil Sukkot in Mannheim, an Simchat Tora und Schemini Azeret in Trier«, erzählt der Rabbiner und Kantor mit dem vollen grau melierten Haar. Und wenn Rabbiner Henry G. Brandt einmal keine Zeit hat, vertritt er ihn in Augsburg. Dabei kommt er viel herum. Es macht dem nun 70-Jährigen...

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Rabbiner der Synagoge Rykestraße

Boris Ronis als neuer Gemeinderabbiner in Berlin berufen

Nach Jahrzehnten wird die Synagoge Rykestraße künftig wieder einen eigenen Rabbiner haben. Wie die Jüdische Gemeinde zu Berlin mitteilte, hat die Repräsentantenversammlung am Mittwochabend Rabbiner Boris Ronis einstimmig zum Gemeinderabbiner für Deutschlands größte Synagoge berufen.

Die Stelle wird erstmals seit fast 30 Jahren wieder besetzt. Der Schritt sei längst...

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Großer Verlust

Rabbiner Nathan Peter Levinson ist tot. Er starb am Donnerstag (27.10.16) im Alter von 94 Jahren in Berlin. Die Beisetzung fand am Mittwoch, den 2. November auf dem Friedhof Weißensee in Berlin statt.

Levinson wurde am 23. November 1921 in Berlin-Prenzlauer Berg geboren. 1940 begann er seine Studien an der Lehranstalt für die Wissenschaft des Judentums. 1941 emigrierte die Familie in die USA, wo er am Hebrew Union College in Cincinnati seine Rabbinatsausbildung...

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Rosch Haschana 5777

Das Widderhorn mahnt und gibt Hoffnung

Das, im Großen und Ganzen, nicht sehr erfreuliche Jahr 5776 geht zur Neige. Unsere Enttäuschungen, Misserfolge, ungelösten Probleme und Ängste beherrschen den Hintergrund, auf dem wir unsere Hoffnungen für die Zukunft entwerfen. Vielleicht heben wir unsere Erwartungen so betont von unseren Erfahrungen ab, weil wir vermuten, dass unsere Hoffnung sich in der Wirklichkeit nur in bescheideneren...

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Eine Ära geht zu Ende

Koordinierungsrat Christlich-Jüdischer Gesellschaften verabschiedet Landesrabbiner em. Dr. Henry G. Brandt

Mit bewegenden Worten und stehenden Ovationen wurden auf der diesjährigen Mitgliederversammlung der über 80 Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit in Deutschland am vergangenen Wochenende in Bonn der jüdische Präsident des Deutschen Koordinierungsrates Landesrabbiner em. Dr. h.c. Henry G. Brandt (Augsburg)...

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Chag sameach!

Die Allgemeine Rabbinerkonferenz
wünscht allen Jüdinnen und Juden
ein frohes und friedliches Pessach-Fest.

Chag Pessach kascher wesameach!

Gesegnete Festtage!

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„tief besorgt"

Nach Auffassung von Rabbinern und Vertretern beider Kirchen nimmt mit den Flüchtlingen auch der Antisemitismus und Fremdenhass zu. Dagegen wollen sie gemeinsam vorgehen.

Rabbiner und Vertreter der beiden großen Kirchen wollen Fremdenhass und Antisemitismus gemeinsam entgegentreten. Sie seien „tief besorgt“ über die Zunahme fremdenfeindlicher Gewalt in den vergangenen Monaten, erklärten die Deutsche Bischofskonferenz, die Evangelische Kirche in...

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9. November

77 Jahre nach der Pogromnacht erinnert Augsburg an die Verfolgung der Juden. Rabbiner Brandt sieht unter den Flüchtlingen eine israelfeindliche Haltung.

Vor einem neuen Antisemitismus in Deutschland hat der Ehrenpräsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Johannes Gerster, in Augsburg gewarnt. Demonstrationen gegen die Politik Israels im vergangenen Jahr hätten eigentlich auf Juden in Deutschland abgezielt, sagte der frühere CDU-Politiker bei der...

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Warnung vor neuem Antisemitismus

77 Jahre nach der Pogromnacht erinnert Augsburg an die Verfolgung der Juden. Rabbiner Brandt sieht unter den Flüchtlingen eine israelfeindliche Haltung.

Vor einem neuen Antisemitismus in Deutschland hat der Ehrenpräsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft, Johannes Gerster, in Augsburg gewarnt. Demonstrationen gegen die Politik Israels im vergangenen Jahr hätten eigentlich auf Juden in Deutschland abgezielt, sagte der frühere CDU-Politiker bei der...

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Rosch Haschana

Zum neuen Jahr 5776 wünscht die Allgemeine Rabbinerkonferenz Deutschlands allen jüdischen Gemeinden und ihren Mitgliedern, dem ganzen Volk Israel und seinen Freunden

Leschana Tova Tikatevu Wetechatemu

Eine gute Einschreibung und Besiegelung im Buch des Lebens!



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Zum Anschlag auf Kloster in Israel

Pressemitteilung

Mit Bestürzung hat die Allgemeine Rabbinerkonferenz (ARK) auf den mutmaßlichen Brandanschlag auf das deutsche Benediktiner-Koster Taghba am See Genezareth reagiert. Das Kloster ist in jüngster Zeit wiederholtes Angriffsziel von radikal-religiösen Israelis geworden. Ob es sich auch diesmal um jüdische Täter handelt, ist noch unklar. Zwei Personen erlitten Rauchverletzungen. Außerdem haben die Täter...

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Rabbiner Henry Brandt wird Ehrenbürger von Augsburg

Gewürdigt werden die Verdienste des 87-Jährigen um die Aussöhnung der Religionen. „Henry Brandt steht für praktische Lösungen im täglichen Leben und ist damit Vorbild. Vergeben oder Vergessen ist seine Sache nicht“, heißt es in der Begründung, „aber Brandt verkörpert glaubhaft und zuverlässig die zur Versöhnung ausgestreckte Hand. Er hat die Synagoge für die Stadt geöffnet. Er machte und macht das Judentum...

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Chag sameach!

Die Allgemeine Rabbinerkonferenz 
wünscht allen Jüdinnen und Juden
ein frohes und friedliches Pessach-Fest.

Chag Pessach kascher wesameach!

Gesegnete Festtage!




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Zu den Anschlägen in Paris

Die Allgemeine Rabbinerkonferenz Deutschland trauert um die Opfer der Morde in den Räumen der Zeitschrift „Charlie Hebdo“ und eines koscheren Supermarktes in Paris. Zugleich sind wir, die Mitglieder der ARK, tief beeindruckt von den Millionen Menschen, die in Frankreich gegen diese Morde und gegen den islamistisch motivierten Hass demonstriert haben. Als Rabbiner und als in Deutschland lebende Juden sehen wir auch die vielen Menschen, die in unserem Land ihre Solidarität...

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Rabbiner-Einführung mit Symbolkraft

Feierliche Ordination in Breslau: Rabbiner und Kantoren des deutschen Abraham-Geiger-Kollegs sind in ihr Amt eingeführt worden - an einem historischen Ort jüdischer Tradition, den die Nazis 1939 zerstörten.
Jonas Jacquelin ist gebürtiger Pariser - und jetzt ist der 28-Jährige ein in Deutschland ausgebildeter Rabbiner. Er ist Absolvent des Abraham-Geiger-Kollegs in Potsdam, und seine Ordination hat er heute in der Synagoge Weißer Storch im polnischen...

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Gegen religiöse Verfolgung

Reformjudentum verurteilt die Verfolgung von Christen und anderen religiösen Minderheiten durch islamistische Terror-Gruppen

English below

Immer wieder haben Juden in der Geschichte Diskriminierung, Verfolgung, Gewalt und sogar Völkermord erleiden müssen, während ein Großteil der Welt, einschließlich der Gläubigen oder Angehörigen anderer Religionen untätig zugesehen haben. Wir verurteilten zu Recht ihr...

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Israel wurde dieser Kampf aufgezwungen

Gemeinsame Resolution der ARK und der Union progressiver Juden

Mit Entsetzen verfolgen wir, wie seit Jahren Raketen aus Gaza in Israel Angst, Schrecken und Tod verbreiten und als Folge auch Leid und Elend über die Bevölkerung in Gaza bringen.
Wir verurteilen die Unmenschlichkeit der HAMAS-Führung und ihrer Kämpfer, die unschuldige Zivilisten als Schutzschilde missbrauchen, Waffen und Raketenabschussrampen in zivilen Objekten wie in Schulen,...

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Zur Lage in Israel

Unsere Gedanken und unser Mitgefühl sind bei den bedrohten Menschen in Israel, vor allem den Familien, die Zuflucht in Bunkern nehmen müssen. Mit Bedauern sehen wir, dass sich die Hamas nicht davor scheut, als Folge ihrer fatalen Gewaltlogik die palästinensische Bevölkerung zu Opfern zu machen. Wir erwarten von der Politik, dass es ihr auf der Grundlage des Existenzrecht Israels gelingt, die Gewaltspirale zu durchbrechen und im Wege ernsthafter Verhandlungen, eine...

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ARK-Delegation in Budapest

dpa | „Das habe ich zuletzt in der DDR erlebt.“ So beschreibt der deutsche Rabbiner Walter Homolka im Gespräch mit der Nachrichtenagentur dpa seinen jüngsten Dialog mit Ungarns Verband Jüdischer Gemeinden MAZSIHISZ. Aus Angst, dass ein Besuch der Allgemeinen Rabbinerkonferenz Deutschlands (ARK) in seinem Land politisch interpretiert würde, riet MAZSIHISZ von der geplanten Visite ab.
Dies übermittelte Alfred Yoel Schöner, Rektor des Budapester...

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Treffen mit Bischöfen

Die Deutsche Bischofskonferenz, der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), die Allgemeine Rabbinerkonferenz (ARK) und die Orthodoxe Rabbinerkonferenz Deutschland (ORD) haben heute [10.3.] bei einer öffentlichen Veranstaltung über „Die Rolle der Religionen in Europa“ diskutiert. Kirchenvertreter und Rabbiner unterstrichen im Kieler Landeshaus die Bedeutung der Religionsfreiheit auch im öffentlichen Raum und zeigten sich besorgt über laizistische...

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Seminar für Gabbaim

Die Allgemeine Rabbinerkonferenz wird im Dezember erneut ein Seminar zur Fortbildung von Gabbaim und Gabbajot in der Jüdischen Gemeinde Erfurt veranstalten.

Der „Gabbai“ ist der Assistent des Rabbiners im Gottesdienst. Er unterstützt den organisatorischen Ablauf des Gottesdienstes in Bezug auf die anwesenden Beter und assistiert insbesondere bei der Tora-Lesung, indem er u.a. die Aufrufe vornimmt. In traditionellen Synagogen sind Gabbaim...

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Jüdische Theologie

An der Universität Potsdam startet im Oktober der bundesweit erste Studiengang für jüdische Theologie. Die 40 Studienplätze für das erste Semester seien bereits weitgehend vergeben, sagte Wissenschaftsministerin Sabine Kunst (parteilos) am Montag (30.9.) in Potsdam. Die Ausbildung jüdischer Theologen wie Rabbiner und Kantoren direkt an der Universität sei "etwas Außergewöhnliches" in Deutschland und komme einem Quantensprung gleich.
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Rosch Haschana

Zum neuen Jahr 5774 wünscht die Allgemeine Rabbinerkonferenz Deutschlands allen jüdischen Gemeinden und ihren Mitgliedern, dem ganzen Volk Israel „ba’ascher hu scham“ und, besonders, unseren Schwestern und Brüdern in Erez Israel:

Leschana Tova Tikatevu Wetechatemu
 



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Brief von Rabbiner Henry G. Brandt

An den Vorstand und die Repräsentantenversammlung
der Jüdischen Gemeinde zu Berlin

5. Juni 2013 / 27. Siwan 5773

Berlin, Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland, hat die größte Anzahl jüdischer Bewohner dieses Landes und ist gleichfalls die zahlmäßig bedeutendste jüdische Gemeinde. Demgemäß kann man wohl die Jüdische Gemeinde zu Berlin als das „Flaggschiff“ der jüdischen Gemeinschaft...

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Ordination in Erfurt

Die ARK freut sich bekanntzugeben, dass am Mittwoch, den 10. April 2013, mit Rabbiner Alexander Nachama und Rabbiner Adrian M. Schell zum fünften Mal Absolventen des Abraham Geiger Kollegs an der Universität Potsdam ordiniert werden. Daneben werden mit Isidoro Abramowicz und Nikola David auch zwei Kantoren in ihr Amt eingeführt.

Die Ordination findet in der Neuen Synagoge der Jüdischen Landesgemeinde Thüringen in Erfurt in Anwesenheit zahlreicher Rabbiner...

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Fortbildung

Seminar für
Gabbaim und Gabbajot

Die Allgemeine Rabbinerkonferenz hat in Erfurt ein vom Zentralrat der Juden gefördertes Fortbildungsseminar für Gabbaim und Gabbajot gehalten.

Der „Gabbai“ ist der Assistent des Rabbiners im Gottesdienst. Er unterstützt den organisatorischen Ablauf des Gottesdienstes in Bezug auf die anwesenden Beter und assistiert insbesondere bei der Tora-Lesung, indem er u.a. die Aufrufe vornimmt. In...

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Neuer Vorstand gewählt

Im Anschluss an die jährliche Ratsversammlung des Zentralrates trafen sich am 25. und 26. November die Mitglieder der ARK zu einer eigenen Sitzung in den Räumlichkeiten der Hochschule für Jüdische Studien in Heidelberg. Bei der Begrüßung durch den Prorektor, Prof. Johannes Heil, wurde von beiden Seiten betont, dass eine konstruktive Vertiefung der Beziehungen erwünscht sei.

Wichtigster Tagesordnungspunkt der Sitzung war jedoch die Wahl des...

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Antisemitismus-Beauftragter

Der Ende August überfallene Rabbiner Daniel Alter wird neuer Antisemitismusbeauftragter der Jüdischen Gemeinde zu Berlin.

"In Zeiten zunehmender - nicht nur antisemitischer - Gewalt in der Gesellschaft erhält die Gemeinde mit Rabbiner Alter einen konsequenten und doch besonnenen Mahner", erklärte der Gemeindevorsitzende Gideon Joffe zur Berufung des 53-Jährigen am Mittwoch.

Alter war in Berlin-Schöneberg vor den Augen seiner...

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SCHANA TOWA

Im Namen der Allgemeinen Rabbinerkonferenz wünschen wir allen Gemeinden zu Rosch Haschana 5773
ein friedliches und glückliches neues Jahr.

Landesrabb. em. Dr. Henry G. Brandt,  Landesrabb. Dr. William Wolff,  Landesrabb. Jonah Sievers



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Antisemitischer Übergriff

Die Allgemeine Rabbinerkonferenz ist schockiert über den antisemitischen Übergriff gegen Rabbiner Daniel Alter in Berlin. Daniel Alter ist Mitglied der Allgemeinen Rabbinerkonferenz. Er wurde  bei einem Spaziergang mit seiner Tochter am Dienstag, den 27. August im Berliner Stadtteil Schöneberg von mutmaßlich arabischen Jugendlichen als Jude identifiziert und zusammengeschlagen. Die ARK fordert von den Behörden umgehende Aufklärung des Vorfalls und...

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Ausbildung von Mohalim

„Der Zentralrat der Juden in Deutschland führt Gespräche mit dem Hildesheimer’schen Rabbinerseminar zu Berlin und dem Abraham Geiger Kolleg in der Absicht unter dem Dach der Rabbinerausbildungsstätten künftig die Ausbildung von Mohalim (jüdische Beschneider) in Deutschland zu institutionalisieren“, das erklärte der Vizepräsident und Kultusdezernent des Zentralrats, Dr. Josef Schuster. Zu den Gesprächen sind Rabbiner Joshua Spinner...

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Zum Urteil des Kölner Landgerichts zur Beschneidung von Jungen

Bei der Sitzung der ARK am 27. Juni 2012 nahm die ARK wie folgt Stellung:
"Mit Empförung hat die Allgemene Rabbinerkonferenz das Urteil eines deutschen Gerichts zur Beschneidung zur Kenntnis genommen. Wer die Beschneidung angreift, greift das Judentum inseinem Kern an. Seit 3.000 Jahren ist das Kindeswohl ein zentraler Wert des Judentums, der durch die Beschneidung nicht gefährdet wird."

Am Tag zuvor hatte der Zentralrat der Juden eine...

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Österreichisches Israelitengesetz korrigiert

Brief der Präsidentin des Nationalrates

An die
Allgemeine Rabbinerkonferenz Deutschland (ARK)
Wien, 26. April [eingegangen 2.5.]

Sehr geehrte Damen und Herren!

In Beantwortung ihres Schreibens vom 19. April bezüglich der Novelle des Israelitengesetzes möchte ich sie auf die vom Nationalrat gegenüber der Regierungsvorlage abgeänderte Fasung aufmerksam machen, welche am 19. April im Plenum beschlossen wude. Ihren...

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Internationaler Protest gegen österreichisches Israelitengesetz

Gegen die Novellierung des Israelitengesetzes in Österreich formiert sich immer breiterer internationaler Protest. Die Weltunion für liberales Judentum sowie sechs Rabbinerinnen aus Deutschland und Großbritannien wendeten sich in Briefen an die österreichische Bildungsministerin Claudia Schmied. Sie warnen vor massiven Diskriminierungen der liberalen Juden durch den orthodoxen Mehrheitsflügel in Österreich, der etwa keine Frauen als Rabbiner zulässt. Auch...

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Brief gegen Novellierung des Israelitengesetzes in Österreich


Berlin, den 19. April 2012

153. Sitzung des Österreichischen Nationalrats, Tagesordnungspunkt 23: "Novellierung des Israelitengesetzes von 1890"


Sehr geehrte Frau Präsidentin, sehr geehrte Frau Prammer,

Überascht und entäuscht hat die Allgemeine Rabbinerkonferenz des Zentralrats der Juden in Deutschland zur Kenntnis nehmen müssen, dass der Nationalrat heute nach 122 Jahren das Israelitengesetz novellieren...

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ARK unterstützt jüdische Gemeinden in Polen

Die Allgemeine Rabbinerkonferenz will künftig die jüdischen Gemeinden in Polen unterstützen. Im Anschluss an eine achttägige Reise des Gremiums durch Breslau, Krakau und Warschau erklärte der ARK-Vorsitzende, Rabbiner Henry G. Brandt: „Wir sind zu der Überzeugung gekommen, dass wir unseren jüdischen Schwestern und Brüdern, die direkt vor unserer Tür leben, Hilfestellung leisten müssen.“ Dabei gehe es etwa um die Klärung von...

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Jahresthema

"In Verantwortung für den Anderen  - 60 Jahre Woche der Brüderlichkeit" lautet das diesjährige Thema der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit. Die Buber-Rosenzweig-Medaille erhält am 11. März 2012 in Leipzig der Ratsvorsitzende der EKD, Präses Nikolaus Schneider. Der Deutsche Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit würdigt mit seiner Entscheidung das nachhaltige Wirken...

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Ein jüdischer Frühling?

Grußbotschaft zu Rosch Haschana 5772

Von Rabbiner Dr. h.c. Henry Brandt

Zu dem Zeitpunkt, da das neue Jahr 5772 das Vorjahr ablöst, gilt es wieder Bilanz zu ziehen, wie für uns das nun vergangene Jahr gelaufen ist.
Im Großen und Ganzen gesehen – die hoffentlich guten persönlichen Erfahrungen ausklammernd – müssen wir wieder von enttäuschten Hoffnungen und Erwartungen sprechen. Denn viel Spaß macht der...

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Jüdisch-theologische Fakultät

Die Allgemeine Rabbinerkonferenz begrüßt die Initiative der Wissenschaftsministerin des Landes Brandenburg, Frau Prof. Dr.Ing. Dr. Sabine Kunst, die akademische Rabbinerausbildung in Deutschland durch Bildung einer jüdisch-theologischen Fakultät fortentwickeln zu wollen. Wir würden uns freuen, wenn sich die Universität Potsdam zur Errichtung eines solchen Fachbereichs entschließen könnte. Durch die Zusammenarbeit mit dem Abraham Geiger Kolleg an der...

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ARK bestätigt Vorstand

Die Allgemeine Rabbinerkonferenz hat mit großer Mehrheit ihren bisherigen Vorstand für weitere zwei Jahre im Amt bestätigt. Vorsitzender bleibt Dr. Henry Brandt (Augsburg), die beiden anderen Vorstandsmitglieder sind Jonah Sievers (Braunschweig) als Schriftführer der ARK sowie Dr. William Wolff (Schwerin).
Die ARK, in der die liberalen und nicht-orthodoxen Rabbiner vereinigt sind, traf sich im Anschluss an die Ratsversammlung des Zentralrates der Juden am 28....

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ARK fordert eigenes theologisches Seminar

In die Verhandlungen um den Ausbau der »Jüdischen Studien« an der Universität Potsdam hat sich jetzt auch die ARK eingeschaltet. In einem Brief an Wissenschaftsministerin Sabine Kunst (parteilos) appelliert der Vorsitzende der Konferenz, der niedersächsische Landesrabbiner Jonah Sievers (Braunschweig) an die Brandenburgische Landesregierung, die rechtlichen Strukturen an der Universität zu schaffen, um die akademische Rabbinerausbildung nach den Empfehlungen...

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Die »Woche der Brüderlichkeit« ist ein Beispiel für Verständigung in anfangs aussichtsloser Lage

von Rabbiner Andreas Nachama

Die »Woche der Brüderlichkeit« ist ein Beispiel für Verständigung in anfangs aussichtsloser...

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Portrait Rabbiner Henry Brandt


Paraschat Haschawua

KI TISSA

Auslegung von Rabbiner Pal

Zum Greifen nah

Das Volk schuf das Goldene Kalb, weil es sich nach einem sichtbaren Gott sehnte

Der letzte Teil des Buches Exodus beschäftigt sich vorrangig mit der Frage, wie die Beziehung zwischen den Menschen und Gott aufgebaut ist. Die Antwort darauf beginnt bereits im vorletzten Wochenabschnitt Teruma.

Der beschreibt die komplizierte Konstruktion des Mischkan, eines...

17.03.2017   Lesen Sie mehr...