hauptmotiv

Kaschrut


Jüdische Speisetraditionen, Gesetze und Ethik – eine Einleitung für Gemeinden und Individuen

Von Daniel Katz, Elisa Klapheck und Tom Kučera
(Mitglieder der Allgemeinen Rabbinerkonferenz)


Kaschrut  bedeutet so etwas wie „Koscherkeit“ und bezeichnet den traditionellen jüdischen Speiseplan. Die Umrisse der Kaschrut erscheinen zuerst in der Tora. Ihre Details wurden über einen Zeitraum von über 18 Jahrhunderten ausgelegt - von der Mischna , dem Talmud, den späteren rabbinischen Gesetzeskompendien, z.B. dem Schulchan Aruch, bis in unsere Tage. Es handelt sich um die ganze jüdische Philosophie und Ethik des Essens – kein geringes Thema! Es berührt den Kern der jüdischen Identität – auch für diejenigen, die sich nicht an Kaschrut halten. So sagte der Auschwitz-Überlebende Primo Levi einmal: „Ein Jude ist jemand, der wohl weiß, dass er keine Salami [aus nichtkoscherem Fleisch] essen darf, es aber trotzdem tut.“
Auch wenn Rabbiner gern über „Speisegesetze“ sprechen, beinhaltet das Konzept der Kaschrut viel mehr. Außer den Gesetzen selbst gibt es ethische Erwägungen und traditionelle Elemente. (Das weiß jeder Jude, der Hühnerbrühe und gefillte Fisch mag, die beide nicht gesetzlich vorgeschrieben sind).
Wir wollen hier die Grundsätze der Kaschrut vorlegen und neben dem Gesetz auch die Ethik betonen. Unser Ziel ist es, eine Hilfestellung aus einer liberalen Sicht für Individuen und Gemeinden anzubieten, die sich über Kaschrut informieren wollen oder versuchen, einen bestimmten Kaschrut-Standard zu begründen.

Ethische Vorbemerkung
In der Kaschrut spiegelt sich eine vor Jahrtausenden entstandene Ethik der Verantwortung des Menschen gegenüber Gott und der Schöpfung, das heißt, auch gegenüber den anderen Lebewesen und Lebensarten. Es geht dabei um eine grundsätzliche Ambivalenz: einerseits ist die gesamte Schöpfung Eigentum Gottes, andererseits ist der Mensch zum Überleben gezwungen, Tiere und Pflanzen zu beherrschen und sogar Hand an sie zu legen. Essen ist lebenserhaltend und zugleich lebenszerstörend. Das gilt für alle Ernährung sowohl der Menschen als auch der Tiere. Fähig, diese paradoxe Basis des Lebens zu verstehen, ist aber nur der Mensch.
Die Kaschrut versucht, dieser Ambivalenz gerecht zu werden, indem sie eine Balance herstellt. Diese besagt, dass der Mensch grundsätzlich von den Lebensmitteln der Schöpfung genießen darf, dies allerdings nur nach bestimmten Regeln. Die Art, wie er isst, soll zugleich die Beziehung zu Gott bestätigen und die Schöpfung heiligen. Darin spiegelt sich zugleich seine Beziehung zur Gemeinde und Gemeinschaft wider.

Sieben Stufen
Die Kaschrut lässt sich sowohl in Bezug auf ihre Entwicklung, als auch ihre inhaltliche Gestaltung als eine Pyramide mit sieben Stufen darstellen (in Anlehnung an die „Lebensmittel-Pyramide“). Die beiden ersten Stufen bestehen aus den Bestimmungen der Tora. Die nächsten vier sind rabbinische Weiterentwicklungen und Präzisierungen. Die letzte Stufe steht im Zeichen neuer Erkenntnisse.
Bei diesen Stufen handelt es sich um keine Wertigkeiten; die unterste Stufe ist nicht minderwertig gegenüber der höchsten. Vielmehr ermöglicht die siebenstufige Darstellung, Kaschrut als etwas historisch Gewachsenes zu verstehen. Sie lädt ein, alle Stufen der Pyramide zu erreichen. Hilfreich ist dabei das Konzept der informierten Wahl (educated choice) und der bewussten Entscheidung, die voraussetzt, dass man sich immer wieder mit den Stufen in Bezug auf ihre Bedeutung und Relevanz auseinandersetzt. Dementsprechend ist die stufenhafte Darstellung als ein Angebot zu verstehen, sich im Rahmen der historischen Entwicklung und inhaltlichen Gestaltung der Kaschrut begründet positionieren und identifizieren zu können, ohne durch ein rigides Entweder-Oder innerhalb oder außerhalb des Systems zu stehen.

1. Fleisch (Bassar)
Eine wichtige Grundlage der Kaschrut steht im 11. Kapitel des 3. Buch Mose. Danach ist es erlaubt, Fleisch von Säugetieren zu essen, die gespaltene Klauen haben und Wiederkäuer sind. Deshalb ist das Fleisch von Schweinen, Hasen, Kaninchen und Pferden unkoscher; keines dieser Tiere besitzt beide Merkmale. Koschere Säugetierarten sind z.B. Rind, Lamm, Ziege, Schaf, Büffel, Elch und Reh. Ihr Fleisch ist für den Verzehr jedoch nur dann koscher, wenn es auch auf koschere Weise geschlachtet worden ist (siehe Stufe 3 unten).
Historisch und ethisch gesehen dürfen wir hier merken, dass die meisten der koscheren Tierarten, die wir heute essen, potentiell geeignet waren, im Tempel geopfert zu werden. Das sind Tiere aus Herden, für die der Mensch als Hirte oder Bauer verantwortlich war. Tiere, die außerhalb des menschlichen Verantwortungsbereichs lebten und nur durch Jagd erlegt werden konnten, gehören nicht dazu. Wir merken, dass auch Raubtiere nicht koscher sind.
Vögel bilden eine eigene Kategorie. Die Tora gibt keine biologisch-morphologischen Merkmale koscherer, bzw. nicht-koscherer Vögel an, sondern nur eine Liste von verschiedenen Vogelarten. Danach sind Huhn, Pute, Ente und Gans erlaubt, Pelikan, Strauß und Storch jedoch verboten, wie auch alle Raubvögel. Vögel muss man, wie die Säugetiere, auf koschere Weise schlachten.

2. Fisch
Fisch ist, wegen der Bluttemperatur, im rabbinischen Verständnis kein Fleisch und fällt in eine andere Kategorie. Diese heißt parwe (siehe Stufe 4 unten). Fisch braucht man darum nicht wie Fleisch oder Geflügel auf besondere Weise zu schlachten.
Nur Fischsorten, die Flossen und Schuppen haben, sind koscher (3. Mose 11:9). Biologisch gesehen sind es Tiere mit einer Wirbelsäule, einem Fischkopf und einer säugetierähnlichen Symmetrie. Meerestierarten, die keinen Rückenknochen haben, wie Tintenfisch, Muscheln, Hummer oder Krabben sind nicht koscher. Katzenfische, z.B. Pangasius und Wels, sowie Seeteufel und Aal sind, weil sie keine Schuppen haben, ebenfalls nicht koscher. Weil der Schwertfisch als Jungfisch Schuppen hat, diese jedoch mit der Ausreifung verliert, gibt es Meinungsunterschiede in Bezug auf seinen Koscher-Status.

3. Sch‘chita (koscheres Schlachten)
Das Fleisch von koscheren Säugetieren und Geflügel ist nur dann koscher, wenn es auf eine besondere Weise geschlachtet, d.h. geschächtet, worden ist. Dabei soll das Tier mit einem einzigen, gezielten Schnitt im Hals von einem scharfen und makellosen Messer getötet werden. Zwei Hauptgründe der Sch’chita sind zum Einen, dass das Tier so wenig wie möglich leidet, und zum Anderen, dass so wenig wie möglich Blut im Fleisch bleibt. Dahinter steht die Tora-Vorstellung, Blut enthalte das Lebensprinzip (3. Mose, 17:11). Das konservative Judentum (Masorti) hält weiterhin diese Tradition, während manche Reformrabbiner mit einer anderen Einstellung zum Blut den Fleischverzehr koscherer Tiere akzeptieren, auch wenn sie nicht rituell geschächtet worden sind.
In einigen europäischen Ländern ist die Sch‘chita verboten. Die oftmals von Tierschützern forcierte Diskussion hat kontroverse Züge erhalten und lässt mitunter inhaltliche Aspekte vermissen. Der jüdischen Tradition gemäß zielt das rituelle Schlachten auf eine Minimalisierung der Schmerzen für das Tier ab. In Deutschland ist die Sch‘chita für die jüdische und muslimische Gemeinschaft erlaubt. Obwohl Halal-Fleisch unter muslimischer Aussicht nicht koscher ist, finden wir trotzdem in der gemeinsamen Beschäftigung mit Speisen eine religiöse Verbindung zwischen dem Judentum und dem Islam.

4. milchig, fleischig, parwe
Alle Lebensmittel lassen sich in eine der drei Kategorien einordnen: milchig, fleischig und parwe. Parwe bezeichnet Lebensmittel ohne Fleisch- und Milchanteile, wie Gemüse, Obst, Eier und Fisch. Brot und Kuchen, die ohne Milch gebacken worden sind, gelten auch als parwe.
Zur koscheren Küche gehört, dass milchige und fleischige Lebensmittel nicht vermischt oder zusammen verzehrt werden. Diese Regelung hat zwei praktische Folgen: es gibt Wartezeiten zwischen milchigen und fleischigen Speisen, und es gibt getrenntes Geschirr. Traditionell wird nach dem Fleischverzehr sechs Stunden gewartet, um etwas Milchiges zu essen. Nach einem liberaleren Verständnis ist auch eine Wartezeit von zumeist zwei bis drei Stunden zulässig. Traditionelle jüdische Haushalte besitzen Doppelgeschirr: einmal für milche Speisen und einmal für Fleisch.
Die Trennung von milchigen und fleischigen Substanzen geht auf den Tora-Vers zurück: „Du sollst das Böcklein nicht in der Milch seiner Mutter kochen“ (2. Mose 23:19 und 34:26, sowie 5. Mose 14:21). Obwohl die Ursprünge dieser Bestimmung im Dunkeln liegen, bestärkt sie auf jeden Fall das rabbinische Prinzip zu differenzieren. Ein positiver Effekt dieser Trennung ist sicherlich ein maßvoller Fleischverzehr. Während milchige und fleischige Gerichte auseinander gehalten werden, dürfen parwe-Speisen sowohl mit Milchigem als auch Fleischigem zubereitet oder serviert werden (nur nicht mit beiden zusammen). In der Tat entscheiden sich viele jüdische Gemeinden und Familien für eine Kaschrut-Praxis, bei der die Küche entweder rein parwe oder milchig ist.
Zu Pessach gibt es noch eine weitere Trennung. Dann darf man kein gesäuertes Brot und andere, mit Treibmitteln wie Hefe behandelte Speisen im Haushalt haben. Diese Bestimmung ist eine Erinnerung an den Auszug aus Ägypten, als die Zeit der Flucht zu kurz war, um Brot auf normale Weise zu backen. (2. Mose 12:39) Für Pessach besitzen traditionelle Familien ein besonderes Pessach-Geschirr.

5. Käse
Käse – insbesondere Hartkäse – bietet wegen des Labs (ein tierisches Produkt) eine besondere Herausforderung: bei seiner Herstellung wird Lab benötigt, das meistens aus Kälbermägen gewonnen wird. Die konservative Masorti-Bewegung legt jedoch nahe, dass sich im chemischen Prozess die ursprüngliche Substanz des Labs so sehr geändert habe, dass das Lab nicht unbedingt mehr als Fleischelement anzusehen ist. Deshalb seien Hartkäse sowie Weichkäse erlaubt. Dies ist ein Beispiel dafür, wie traditionelle Kategorien mit neuer Erkenntnis in Übereinstimmung gebracht werden können.

6. Wein
Ursprünglich durfte man nur koscheren Wein trinken, weil anderer Wein in der Antike dem Götzendienst geweiht sein könne. Später kam noch das Argument hinzu, eine Vermischung mit der nichtjüdischen Bevölkerung auf diese Weise zu verhindern. Obwohl beide Aspekte auf einer Symbolebene gültig bleiben, dürfen sie in der Gegenwart auf der praktischen und persönlichen Ebene nicht überwiegen. Heute betet die nichtjüdische Mehrheitsbevölkerung keine Götzen mit Weinopfern an, und Juden versuchen im täglichen Leben nicht mehr, sich von Nachbarn anderer Religionszugehörigkeit grundsätzlich abzugrenzen. Darum wird oft auch normaler Wein getrunken.
Nichtsdestotrotz ist für das Gemeindeleben das Trinken des koscheren Weines ein wichtiges, gemeinschaftsbildendes und traditionsbewahrendes Symbol. Darum sollte man für den Kiddusch koscheren Wein oder koscheren Traubensaft bereitstellen. Übrigens gibt es inzwischen eine Vielzahl an koscheren Rot- und Weißweinen guter Qualität.

7. Öko-Kaschrut
Die letzte Stufe vereinigt die Essenz aller vorherigen Stufen mit einer modernen Sicht der Kaschrut: eine bewusste Ernährung, die auch auf einem nachhaltigen Konzept von Gerechtigkeit (Zedek) baut. In den USA entwickeln Teile der jüdischen Lebensmittelbranche hierfür den Begriff Hechscher Zedek (Gütesiegel nach Gerechtigkeitskriterien, eine Art jüdisches fair trade). Koscher sind danach nur Lebensmittel, die zusätzlich zu den rituellen Kriterien sozialen und ökologischen Anforderungen entsprechen – z.B. in Bezug auf die Entlohnung der Arbeiter oder einer artgerechten Tierhaltung.
Auch zu anderen Zeiten bildeten soziale Erwägungen ein Kriterium der Kaschrut. So erleichterten beispielsweise die Rabbiner die Kontrolle über die Schlachtung von Hühnern, weil sonst das Hühnchenfleisch für arme Familien zu teuer geworden wäre. Sich in einem Schtetel, in dem alle koscher essen, an die Kaschrut zu halten, war ohnehin etwas anderes als in einer Gesellschaft, in der man mitunter als Einziger in seiner Umgebung den Maßstab der Kaschrut wahrt.
Eine heutige Herausforderung sind chemische Zusätze, die halachisch nicht verboten sind, weil sie zur Zeit der Tora und des Talmuds noch nicht bekannt waren. Das Konzept der Öko-Kaschrut besagt jedoch, dass Speisepläne, die mit halachischen Argumenten ungesunde Lebensmittel rechtfertigen, nicht koscher sind. Auch sollte auf Plastikgeschirr möglichst verzichtet werden.
Eine weitere Herausforderung bilden Kreuzungen von Obst- und Gemüsesorten. Die Tora verbietet Kreuzungen von Tieren und auch Pflanzen (3. Mose 19:19, 5. Mose 22:9-11). Dem Gebot, die Arten nicht zu mischen, unterliegt das tiefere Gebot des Respekts vor ihrer jeweiligen Identität und des Bewusstseins darüber, was man isst. Das heutige Rabbinat hat sich jedoch nicht gegen die Kreuzung von Obst- und Gemüsesorten ausgesprochen. Gleichwohl ist auch hier ein biologischer Anbau wünschenswert. Bei gentechnisch manipulierten Sorten muss auf der Verpackung genau angegeben sein, um welche Manipulationen es sich handelt.

Kaschrut-Praxis
Mit den sieben Stufen sind die wichtigsten Prinzipien der Kaschrut vorgelegt. Obwohl es möglich ist, alle sieben Stufen zu praktizieren, sehen sich heute verschiedene Juden in unterschiedlichem Grade an sie gebunden. Während viele orthodoxe Juden nichts essen, was keinen Koscher-Stempel (Hechscher) trägt oder nicht in der Koscher-Liste aufgeführt ist, reicht es anderen, aufmerksam die Etiketten und Zutatenlisten im Lebensmittelladen zu prüfen. Ungeachtet dessen, welche Praxis Sie persönlich wählen, wird es ganz sicher jemanden in Ihrer Gemeinde geben, der strenger ist, wie auch jemanden, der nicht so streng ist. Der moderne Zugang zu Kaschrut ist die ständige und reflektierte Beschäftigung mit diesem Thema, wodurch man Verantwortung nicht nur gegenüber Gott und den Geschöpfen, sondern auch der jüdischen Gemeinschaft und endlich sich selbst gegenüber zeigt.
Ein nicht geringes Maß an Heiligkeit oder Religiosität besteht in der Teilnahme aller am Diskurs, den Überlegungen und dem Bewusstsein für die verschiedenen menschlichen und religiösen Verhältnisse, in denen wir leben. Das heißt, dass Ihr Verständnis und Ihre Praxis der Kaschrut morgen nicht unbedingt dieselben sein müssen wie heute. Die Kaschrut ist darum nicht bloß eine Gesetzessammlung, die man blind befolgt, sondern eine juristische und ethische, historisch gewachsene und zeitgenössische, traditionelle und moderne Lebensweise und Philosophie, in der wir wohnen und wachsen.



Glossar der Fachausdrücke
Wenn nicht anders gekennzeichnet, liegt die Betonung bei hebräischen Wörtern auf der letzten Silbe.

Bassar – Fleisch; bassari – fleischig.
Chalaw – Milch; chalawi – milchig.
Halacha (Weg, Gangbarkeit) – die Summe der jüdischen Religionsgesetze; auch die Bezeichnung für ein einzelnes Gesetz, Plural: Halachot.
halàchisch – religionsgesetzlich.
Hechscher – Koscher-Stempel, Zertifikat des Rabbinats, wonach das jeweilige Lebensmittel koscher ist.
Hechscher Zèdek – Gütesiegel nach Gerechtigkeitskriterien.
Kaschrut  – „Koscherkeit“, stellt alles dar, was mit dem Thema koscher zu tun hat; die Summe der jüdischen Speisegesetze.
Kascher (hebr.), kòscher (aschkenasisch-deutsche Aussprache) – „geeignet“ (hier: zum Verzehr).
Masorti – konservatives Judentum im Unterschied zum Reformjudentum (siehe hierzu auch den Stichpunkt „Strömungen“ in der Navigationsleiste der ARK-Website).
Mischna – sechs Ordnungen von rabbinischen Gesetzessammlungen, kodifiziert ca. Anfang 3. Jhr..
Pàrwe – Lebensmittel ohne Fleisch- oder Milchanteilen.
Sch‘chita – koscheres Schlachten, schächten.
Schochet – ein für das koschere Schlachten speziell ausgebildeter Schächter.
Schulchan Aruch („gedeckter Tisch“) - von Josef Karo im 16. Jh. bearbeitetes Gesetzeskompendium, das in vier großen Teilen detailliert die Praxis der jüdischen Tradition systematisiert.
Talmud – die Mischna zusammen mit den rabbinischen Kommentaren und Gesprächen über sie; Schlussredaktion ca. 6. Jhr..

Literaturempfehlungen
Lea Fleischmann, Heiliges Essen, 2009
Isaak Klein, Responsa and Halachic Studies, Schechter Institute of Jewish Studies, Jerusalem 2005, darin The kashrut of cheese, chap. 6, Y.D. 87:10 und The kashrut of gelatine, Chap. 7, Y.D. 99:1
Walter L. Rothschild, Der Honig und der Stachel, 2009, S. 238-250
Leo Trepp, Die Juden. Volk, Geschichte, Religion, 2006, S. 330-335
S. Ph. De Vries, Jüdische Riten und Symbole, 1990, S. 162-188
M.L. Zamore (Hrsg.), The Sacred Table. Creating a Jewish Food Ethic, CCAR Press 2011





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