hauptmotiv

Bet Din


Das hebräische Wort „Bet Din“ bedeutet „Rabbinatsgericht“. Ein Bet Din besteht in der Regel aus drei Rabbinern. Es ermöglicht den Übertritt zum Judentum (Giur) und klärt Statusfragen, z.B. von Menschen jüdischer Herkunft oder bei Adoptionen.

Für das Bet Din der ARK gilt die halachische Definition: Jude ist, wer eine jüdische Mutter hat oder zum Judentum übergetreten ist. Zugleich wird Kindern jüdischer Väter der jüdische Status und damit der Eintritt in die jüdische Gemeinde ermöglicht. Darüber hinaus beschäftigt sich das Bet Din der ARK - auf Antrag - mit jüdischen Scheidungsdokumenten (Gittin) sowie mit Streitfällen mit und in den Gemeinden.

Das Bet Din der ARK wird vom Zentralrat der Juden sowie vom Staat Israel in Bezug auf die Einwanderung anerkannt. Zugleich ist das Bet Din der ARK verbunden mit dem europäischen Bet Din und anderen anerkannten Rabbinatsgerichten weltweit.

Grundsätzlich gilt aber für die ARK ein Ortsprinzip. Menschen, die zum Judentum übertreten wollen, sollten diesen Weg in der jüdischen Gemeinde ihrer Stadt oder in der nächstgelegenen jüdischen Gemeinde gehen. Der örtliche Rabbiner oder die Rabbinerin wird über die Bedingungen des Übertritts aufklären. Zum Judentum überzutreten ist nicht nur eine Frage des religiösen Bekenntnisses. Vielmehr gehört dazu eine intensive Zeit des Lernens der jüdischen Tradition und des Hineinwachsens in die jüdische Gemeinschaft. Es ist ein mehrseitiger und vielschichtiger Prozess – mit der bis zum Termin beim Bet Din immer noch gegebenen Möglichkeit, wieder Abstand davon zu nehmen.

Rabbiner & RabbinerinnenStrömungenPositionenBet DinPublikationenLinksImpressum
Bookmark für: Facebook Bookmark für: Google
Home
logo der allgemeinen rabbinerkonferenz

© Allgemeine Rabbinerkonferenz
Meldungen

Chag sameach

Die Allgemeine Rabbinerkonferenz
wünscht ein frohes und friedliches
Pessach-Fest und gesegnete Feiertage.

Chag Pessach kascher wesameach!



Lesen Sie mehr...

Portrait Rabbiner Henry Brandt


Paraschat Haschawua

BEHAR - BECHUKOTAI

Auslegung von Rabbinerin Deusel

Erholung für das Land

Die Tora fordert, achtsam mit der Schöpfung umzugehen. Alle sieben Jahre soll der Boden ruhen

Sieben ist die Vollendung, acht ist der Neubeginn, so lehrt es uns die jüdische Mystik. Sieben Tage der Schöpfung – sechs Tage des Schaffens, der siebte ein Tag der Ruhe, geheiligt vom Ewigen selbst. So wie der siebte Tag der Woche ein Ruhen zur Ehre des Ewigen ist, so...

19.05.2017   Lesen Sie mehr...